24. Dezember 2009

14./15. Mai 2010 - Saunaritter World Cup

Am Wochenende, das sich an Himmelfahrt 2010 anschließt, findet in der Saunaburg Rödermark der nächste Saunawettkampf der Saunaritter statt: 1. Saunaritter World Cup. Maximal 48 Saunawettkämpfer aus allen Ländern können den Kampf um den Wanderpokal der Saunaritter aufnehmen. Zunächst werden alle Teilnehmer am ersten und zweiten Wettkampftag in sechs Runden Punkte sammeln, und diejenigen 24, die nach der sechsten Runde die meisten Punkte haben, ziehen in eins der beiden Halbfinale ein. Die besten sechs aus jedem Halbfinale finden sich dann zum großen Finale ein. Trotz des Wettkampfcharakters wird auch dieses Mal der Spaß nicht zu kurz kommen, ein multikulturelles Unterhaltungsprogramm ist in Vorbereitung. Für die Abende sind weiterhin Musikaufgüsse, Grillpartys und Lagerfeuerromantik geplant. Es wird bestimmt wieder ein Riesenspaß! Mineralwasser wird dieses Mal für alle Wettkämpfer kostenlos zur Verfügung gestellt und auch Speisen und Getränke sind im Startgeld enthalten. Jeder Teilnehmer erhält ein Wettkampf-T-Shirt und wenn das Geld reicht, gibt es noch andere Gimmicks und Sachpreise. Genauere Angaben zu den Modalitäten, die Art der Aufgüsse und der Regeln werden an dieser Stelle noch folgen, doch wir freuen uns, jetzt schon ankündigen zu können, dass sich Saunaritter Michael "Der Henker" bereit erklärt hat, wieder der Unterkühlungsgefahr in der Kabine entschlossen den Kampf anzusagen und die Rolle des Aufgießers zu übernehmen. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass es in der Kabine auf Dauer unangenehm warm werden könnte. ;-) Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um rechtzeitige Anmeldung. Bei Bedarf kümmern wir uns um günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Wir bieten euch diesmal also ein "Rundum-Sorglos-Paket", jetzt müsst ihr nur noch auf den Bänken sitzen bleiben. Aber das dürfte schwierig genug werden ... Wir freuen uns auf den Wettbewerb und hoffen auf zahlreiche Anmeldungen. Die Saunaritter.

23. Dezember 2009

Thermisches Quartett2. TQ2 der Film. Wie es war...

Für alle die an den Tag dabei waren und alle die nicht dabei sein konnten ein Einblick bzw. Rückblick (Review) von den Sauna Contest. Nach stundenlanger Optimierung des Videoclips kann ich jetzt den Wettkampf Thermisches Quartett2 vom 12.12.2009 in YouTube präsentieren. Bitte hier auf den folgenden Link klicken: please push the link as following: Video Clip Viel Spaß! Saunaritter Norbert

21. Dezember 2009

19.12.2009 - Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung wurden folgende Ämter vergeben. Vorstand: 1. Vorsitzender: Dr. Bernhard Strohmeier 2. Vorsitzender: Thomas Kefer Kassenwart: Beate Kopsick Materialwart: Stefan Stein Organisation: René Schenk Jugendwart: Michael Fath Schriftführer: Ursula Herbert-Schäfer Vereinsämter: Textilkoordination: Oliver Schwarz WM-Koordination: Silvia Pfuhl

17. Dezember 2009

Die neue Gürtelwertung der Saunaritter

Alle vor dem 30.11.2009 vergebenen Gürtel sind als ungültig erklärt worden. Grund dafür sind die von uns festgestellten Schwankungen in der Wassermenge. Seit Ende November wird nun vor jedem Gürteltraining die Wassermenge ermittelt und das Magnetventil ggf. neu justiert, so dass im Schnitt 120ml Wasser pro Aufguss den Ofen der Sauna im Leistungszentrum benetzen. Weiterhin müssen erworbene Gürtelanschriften innerhalb der nächsten drei Trainingseinheiten, denen der Kandidat beiwohnt bestätigt werden, sonst verfällt die Anschrift. Gürtel können nicht übersprungen werden. Wenn jemand den gelben Gürtel hat, dann kann er nur Anschriften für den gelb-orangenen Gürtel machen, ganz egal wie lange er in der Sauna zubringt. Es werden nun nicht mehr einzelne Zeiten pro Runde gewertet, sondern nur die Gesamtzeit aus den drei Sitzungen des Trainingsabends. Wer keine drei Sitzungen pro Trainingsabend hat, bekommt auch keine Anschrift. Die neuen Kriterien sind: 32 Minuten: ROT 30 Minuten: ROT-WEIß 28 Minuten: SCHWARZ 26 Minuten: BRAUN 24 Minuten: BLAU 22 Minuten: GRÜN 20 Minuten: ORANGE-GRÜN 18 Minuten: ORANGE 16 Minuten: GELB-ORANGE 14 Minuten: GELB

14. Dezember 2009

Das Thermische Quartett in der Rhein-Main-Beilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Fotostrecke Thermisches Quartett

Die fünf Minuten Aufwärmzeit im Dampfbad sind um, jetzt geht es direkt in die Sauna. Gewaltige Dampfschwaden entwichen als Saunaritter und Event-Manager Omid Kazemi aus Frankfurt der deutschen Meisterin Beate Kopsick die Tür öffnete. Der "Henker" Michael Fath steht bereit, rigoros gegen jedwede "Unterkühlungsgefahr" zu Werke zu schreiten. (Foto: www.saunafans.de) Petra und Detlef Schneider, vierfacher deutscher Meister, direkt nach einem Durchgang. Die zweifache deutsche Meisterin Petra Schneider zeigte eine sehr starke Leistung. Nur noch wenige Sekunden bis zum Rundenbeginn. Hintere Reihe: Stefan Stein, Silvia Pfuhl, Markku Mustonen, Beate Kopsick, Thomas Wickerath. Siegerin bei den Damen: Silvia Pfuhl. (vlnr.: B. Kosick, M. Nawrot, P. Schneider, S. Pfuhl) Der Weltmeister persönlich bediente beim "Revanche"-Aufguss gegen Michael "Henker" Fath die Gießkanne. Michael musste in der obersten Reihe sitzen während Timo eine Gießkanne nach der anderen über den Ofen goss und Markku wedelte die ganze Zeit mit einer finnischen Flagge vor Michaels Gesicht herum. Timo trug natürlich auch seinen neuen Schwarzgurt, den er sich am Mittwochabend erkämpft hatte. Michael war anschließend etwas gerötet, konnte aber mit seiner starken Leistung mehr als zufrieden sein ... ... denn auch der Weltmeister hatte sich das Aufgießen leichter vorgestellt. Markku präsentiert seinen neu errungenen schwarzen Gürtel im Extremsaunieren. Links Thomas Wickerath. Die Abschlusstabelle.

12. Dezember 2009

Timo Kaukonen gewinnt das Thermische Quartett!

Soeben ging das Thermische Quartett zuende. Bei den Herren gewann der Favorit Timo Kaukonen vor Markku Mustonen und Frank Böhm. Den Titel bei den Damen sicherte sich Silvia Pfuhl vor Petra Schneider. Auf dem geteilten dritten Platz landeten Beate Kopsick und Margorzata Nawrot. Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich noch. Jetzt gibt es erstmal eine kleine Siegesfeier.

Thermisches Quartett heute am 12.12.2009

NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS die Redakteure, Moderatoren und Betreiber Tom und Torsten Albrecht trafen überraschend am Freitag in der Saunaburg ein um sich einen Eindruck vor Ort vom Geschehen zu verschaffen! Sie betreuen einer der ersten und die größte Plattform in Deutschland mit den Namen Saunafans die alle Themen rund um das Saunieren abdeckt. Für eine Berichterstattung kündigte sich auch das HR3 Fernsehteam kurzfristig an. Auch die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) möchte in der Saunaburg wieder dabei sein um einen Beitrag über das Thermische Quartett zu schreiben und zu veröffentlichen. Wir freuen uns auf eine Veranstaltung der Superlative und begrüßen herzlichst alle Gäste die gekommen sind !!!

7. Dezember 2009

Neue Hardware verhilft Micha zum 4:1...

Am Samstag wurde in der Saunaburg mit Hinblick auf das bevorstehende Wochenende an der Hardware nachgerüstest. Der "alte" Ofen, dessen Leistungsfähigkeit bei ca. 18 KW lag, wurde durch einen kräftigeren Ofen der Marke Harvia ersetzt, dessen Leistung bei 30 KW liegt. Dieser marginale Unterschied war in der Sauna selbst jedoch schnell festzustellen, denn die kurzfristige Anzweiflung der These "das der Ofen immer gewinnen würde", die durch den "alten" Ofen berechtigt ins Wanken geriet, wurde mit dem "neuen" nun umso deutlicher untermauert! Diese neue Hardware läßt da kaum Zweifel zu. So waren alle begeistert von dieser Maschine und sie wurde Stunde für Stunde aufs neue getestet. Um 22 Uhr war es dann soweit, nachdem die Ritter sich nun genug aufgewärmt hatten. "Schlag den Micha" stand auf dem Programm! Vier Ritter, darunter die Rookies Martin und Omid, hatten sich auf den relevanten Plätzen eingefunden, um nach Mittwoch den zweiten Sieg in Folge gegen Micha zu erringen. Es muß jedoch nochmals erwähnt werden, daß Ritter Michael nun mit dem neuen 30 KW "Partner" eine ganz andere Power zur Verfügung stand und es so nur an ihm war, die Ritter in die Flucht zu schlagen. Bewaffnet mit drei kleinen Gießkännchen und einem Fußbecken voller Flüssigkeit betrat er die Sauna und legte gleich los. Als Alex und Thomas nach kurzer Zeit ihren Platz in der obersten Reihe räumten traute Micha seinen Augen kaum, denn die Rookies Martin und Omid saßen noch oben. Dies ist insofern so erstaunlich, als da Alex und Thomas am Mittwoch noch die historischen Sieger waren und sie sich in überragender Form befinden. Es war jedoh bereits zu diesem Zeitpunkt schon so heiß in der Hütte, daß die Atmung nur unter extremer Anstrengung möglich war. Nach den ersten Handtuch Peitschen um die Luft zu verwirbeln jubelte Omid im Glauben seines sicheren Sieges, doch er hatte nicht bemerkt, daß da noch eine weitere Gießkanne voller Wasser inklusive eines kleinen Fußbeckens Wasser am Ofen bereit stand... Micha goss die nächste Gießkanne auf und legte noch einen kleinen Eimer aus dem Fußbecken hinterher. Der Ofen zeigte nun sein ganzes Potential und es war so heiß, daß Micha nun durch die Hitze zum abwedeln genötigt wurde, denn sonst hätte er selbst die Sauna verlassen müssen, denn zu diesem Zeitpunkt hielt er bereits die Luft an und konnte das Handtuch nur noch mit Schmerzen greifen. Bei diesem Schwung verließ Omid mit einem froschartigen Hüpfer die oberste Reihe und Micha ging, als er die oberste Reihe leer sah, sofort in die Knie und kroch auf allen vieren so schnell wie möglich aus der Sauna. Der neue Ofen hatte Eindruck gemacht! Es steht nun zwar 4:1, aber die Ritter sind näher dran denn je, und wenn Bernhard, Franky und co demnächst wieder mit von der Partie sind, ist ein Kampf auf des Messers Schneide zu erwarten. Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch Cocktails für die anstehenden Partys getestet und auch der angelegenen Cocktailbar Couch wurde zum Ausklang noch ein Besuch abgestattet... Es war wie immer ein gelungener Abend und bestimmt nicht der letzte dieser Art.

6. Dezember 2009

Abschlusstraining vorm Thermischen Quartett

Für die Überraschung des Tages sorgte Neuritter Omid, der beim Schlag den Micha als Letzter auf der obersten Reihe saß und unter anderen auch Alex und Thomas besiegte!

5. Dezember 2009

Neuer Ofen in der Saunaburg!

Heute Nachmittag haben die Ritter Eddy, Frank und Stefan einen neuen Ofen in der Saunaburg eingebaut. Das Biest hat 30kW und versteht keinen Spaß. Beim Thermischen Quartett wird es wohl ein bisschen wärmer werden. Niemand wird frieren müssen. Gute Arbeit, Eddy, Frank und Stefan!

3. Dezember 2009

Training am 2.12.09 in der Burg

Gestern fand das letzte Mittwochstraining vorm Besuch der Finnen in der Burg statt. Auf dem Programm standen: 19:00 Günnis Kuschelstunde 20:00 Stefans Therapie 21:00 Schlag den Klaus 22:00 Schlag den Micha 23:00 Bieraufguss Als Günni um 19:00h mit Handschuhen, Kopftuch und Gesichtsmaske die Kabine betrat, hätte man meinen können Rainer Calmund als Darth Vader verkleidet zu begegnen. In der Tat verursachte sein Kuschelaufguss mehr Schmerzen als eine blinde Domina auf Extasy! Das war ein Auftakt nach Maß, den einige Saunaritter nicht auf der obersten Reihe bis zum Ende durchhalten konnten. Jungaufgießer Stefan legte um 20:00h bei Klängen von Rammstein nach und wieder mussten einige Saunaritter die Segel streichen. Es wurde so heiß, dass Omid schwungvoll von der obersten Reihe nach unten fiel und dabei die untere Sitzbank auf eine harte Probe stellte, der diese nicht ganz standhielt. Zum Glück hatte Alex, seines Zeichens Schreiner von Beruf, seinen Werkzeugkoffer im Auto und nachdem er ein paar Schrauben nachgezogen hatte, konnte das Training mit unverminderter Wucht weitergehen. Der "Schlag den Klaus" um 21:00h war für Klaus allerdings wieder mal ein "Schlag ins Wasser" im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hatte vergessen, den selbstgemachten Birkensud zu filtern bevor er ihn in den Pendeleimer einfüllte. Die Blätter und Steine verstopften die Löcher des Eimers und der Inhalt tröpfelte kurze Zeit später nur noch in sehr dünnen Rinnsalen hinaus. Da half ihm auch die mitgebrachte Gießkanne nichts mehr. Fast alle Saunaritter konnten auf der obersten Reihe durchhalten und wieder einen grandiosen Sieg an ihre Vereinsfahne heften. Schluss mit Verkühlung und Lustig war dann aber beim "Schlag den Micha" um 22:00h. Vier Gießkannen und einen Sicherheitseimer hatte er dabei, schaffte es dieses Mal bei aller Mühe aber nicht, Alex und Thomas die tief gebückt auch das letzte Aufbäumen Michas abwehrten, von ihren Plätzen zu wedeln. Eine sehr starke Leistung von Alex und Thomas! Der traditionelle Bieraufguss mit Berliner Weiße beendete kurz nach 23:00h das Training. Die Saunaritter sind in guter Form, siegessicher und selbstbewusst. Wir sehen dem Thermischen Quartet am 12. freudig gespannt entgegen. Erwähnenswert ist noch, dass Omid einen Aufnahmeantrag unterschrieben hat und nach dem noch zu treffenden Vorstandsbeschluss wohl der 20. Saunaritter sein wird. Gefreut haben wir uns auch über den Besuch der jungen Katharina, die auch lange in der obersten Reihe aushalten konnte. Sie könnte zu einer willkommenen Verstärkung unserer Damenriege werden.

2. Dezember 2009

Das Thermische Quartett wirft seine Schatten voraus

Morgen findet das letzte Training vor dem Thermischen Quartett in unserer Saunaburg statt. Die Motivation der Ritter steigt im Hinblick auf das Thermische Quartett, denn dann wird die geballte Saunaprominenz in unseren Breitengraden erwartet. Vom Rekordweltmeister Timo Kaukonen, dem mehrfachen Vizeweltmeister Markku Mustonen über den mehrfachen und amtierenden deutschen Meister Detlef Schneider und dessen Frau Petra bis hinzu unseren aktuellen Würdenträgern Frank Böhm (amtierender deutscher Vize) und der deutschen Meisterin Beate Kopsick. Das gestrige Training zeigte bereits eine ganz andere Intensität als die Einheiten der letzten Wochen, so daß am morgigen Mittwoch ein Erdrutschsieg im allwöchigen Wettkampf "Schlag den Klaus!" nicht unwahrscheinlich erscheint. Besonders die Ritter Bernhard, Thomas und der nach einer ausgedehnten künstlerischen Pause wieder aktivere Ritter Alex zeigten gestern, daß sie den hochdekorierten Gästen nicht kampflos das Feld überlassen wollen. Man darf also mit großer Vorfreude auf die kommende Woche vorausblicken, denn unsere finnischen Freunde dürfen sich in nahezu jeder unserer Trainingsdisziplinen unseren Angriffen erwehren. Auch das "drumherum" ist mit Cocktailabenden, Geburtstagen und sonstigen Aktivitäten des dolce vitas äußerst vielversprechend und es wird kein Auge trocken bleiben... Wie immer sind Interessenten unserer Sportart herzlichst Willkommen und wenn man ein wenig Glück hat, kann man in der kommenden Woche vielleicht nicht nur die Ritter, sondern eben evtl sogar den Maßstab schlechthin, den Rekordweltmeister Timo Kaukonen "batteln". Euer saunatechnischer Zeremonienmeister freut sich auf euch und verspricht alles zu geben, um jegliche "Verkühlung" vermeiden zu können...

1. Dezember 2009

30. November - Gürteltraining im Leistungszentrum

Weil es in der Vergangenheit offenbar Schwankungen bei der Wassermenge gab, haben wir beschlossen, alle bisher erreichten Gürtelgrade zu annullieren und das Gürteltraining im Leistungszentrum Maintal mit neuen Regeln wieder aufzunehmen. 1. Die Wassermenge beträgt pro Aufguss 120ml. Die Aufgussautomatik wird vor jedem Training gemessen und ggf. justiert. 2. Gürtelanschriften müssen spätestens innerhalb von drei Trainingseinheiten bestätigt werden, sonst verfallen sie. 3. Für das Gürteltraining werden zukünftig höchstens neun Saunaritter aus der Wettkampfgruppe zugelassen. Die Prioritisierung der Anmeldungen wird über eine interne Rangliste geregelt. 4. Das Training geht über drei Runden und beginnt spätestens um 18:30h. Wer bis dahin nicht erscheint, verliert Ranglistenpunkte und kann beim Training nicht mitmachen. Wer vor Beendigung der drei Trainingsrunden das Training verlässt, verliert ebenso Ranglistenpunkte. Heute sind Alex, Bastian, Bea, Bernhard, Eddy, Michael, Martin, Oli, Stefan, Thomas und Uschi erschienen. Eddy und Oli und Uschi und Bastian haben sich einen Platz in der Mannschaft geteilt. Alex erschien verspätet und wurde in der ersten Runde von Uschi vertreten. Bea, Thomas und Alex (Uschi) bilden das Team ROT, Bernhard, Eddy/Oli und Stefan vertraten das Team BLAU und Bastian, Martin und Michael waren das Team GRÜN. Die um 50% erhöhte Wassermenge erwies sich als große Herausforderung für uns. Als mit Bea die letzte Kämpferin der Roten nach nur 7:04 die Kabine verließ und auch Bernhard für Team Blau und Michael für die Grünen die Achtminutenmarke nicht knacken konnten, befürchteten wir schon, dass wir unter diesen Umständen unsere Gürtel nicht mehr zurückerobern können. Zur Erinnerung: Schwarz = 13 Minuten, Braun = 11 Minuten, Blau = 10 Minuten, Grün = 9 Minuten, Orange-Grün = 8 Minuten, ... Gelb = 5 Minuten. In der zweiten Runde konnte aber bereits eine erhebliche Steigerung verbucht werden. Alex und Thomas scheiterten mit 7:45 und 7:44 immer noch knapp an der Achtminutenhürde, aber Bernhard konnte mit einer Zeit von genau acht Minuten wenigstens den orange-grünen Gürtel markieren. Michael gab auch noch einmal alles, musste dann aber nach 7:35 aufgeben. In der letzten Runde startete dann Alex aber einen großen Angriff und konnte sogar exakt die zehn Minuten erreichen! Thomas überwand in derselben Gruppe die acht Minuten. Direkt im Anschlus versuchte auch Bernhard den Angriff auf die 10 Minuten, aber die beiden vorausgegangenen Runden hatten schon zu sehr an den Kräften gezehrt und er musste mit genau 9:00 zufrieden sein (Anschrift auf den grünen Gürtel). Im Endergebnis errang Bernhard mit einer Gesamtzeit von 24:12 den Tagessieg, gefolgt von Thomas (22:28). Über den dritten Platz und dem damit verbundenen Aufstieg in das Team ROT beim nächsten Mal musste ein Stechen entscheiden, denn Alex und Michael hatten jeder eine Gesamtzeit von 21:50 für sich verbuchen können. Dieses Stechen war neben der 10-Minuten-Leistung von Alex der Höhepunkt des Abends. Die beiden Ritter nahmen in gebührendem Abstand voneinander in der Sauna Platz und Stefan goss -- auf der unteren Reihe sitzend und mit Handtuch und Bademantel nur notdürftig vor der Hitze geschützt -- kontinuierlich mit der Kelle auf. Bereits nach wenigen Kellen war es aber derartig heiß, dass für Alex und Michael normales Atmen nicht mehr möglich war. Am Ende waren es nicht einmal vier Minuten, dann verließen beide fluchtartig die Kabine und Alex hatte es geschafft, den Bruchteil einer Sekunde länger sitzenzubleiben. Das war ein sehr spannendes und aufregendes Stechen, das den restlichen Rittern, die sich fast die Nasen an der Glastür platt drückten, geboten wurde. Endstand: 1. Bernhard 24:12 2. Thomas 22:28 3. Alex (Uschi) 21:50 4. Michael 21:50 5. Bea 20:55 6. Stefan 19:07 7. Martin 18:11 8. Eddy/Oli 17:49 9. Bastian/Uschi 15:23 Martin war das erste Mal im Leistungszentrum und muss sich ebenso wie Oli an die Sauna erst noch gewöhnen und Eddy hat sich grade erst wieder von einer hartnäckigen Erkältung erholt. Bastian ist berufsbedingt ein wenig im Traininsrückstand. Beas Leistung war aber sehr stark, sie erreichte das zweitbeste Ergebnis auf dem kalten Platz gewann in der ersten Runde sogar gegen Thomas (Platz 16 bei der WM der Herren 2009)!

27. November 2009

Thermisches Quartett, die Regeln

Näheres zu den Regeln des TQ: Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die teilnehmenden Frauen werden gleichmäßig auf die beiden Gruppen aufgeteilt. Vor jedem Aufguss gibt es eine Vorbereitungsphase, die für alle Teilnehmer verbindlich ist. Bei jedem Aufguss erhält derjenige, der sich zuletzt von seinem Sitzplatz erhebt, 12 Punkte, der Vorletzte 11 Punkte und so weiter. Es darf kein Wettkämpfer etwa durch heftige Bewegungen oder Anpusten gestört werden. Ansonsten darf die Sitzhaltung während des Augusses beliebig oft gewechselt, der Sitzplatz aber nicht verlassen werden. Wer seinen Sitzplatz verlässt, muss umgehend auch die Kabine verlassen um den Fluchtweg für andere Kämpfer nicht zu blockieren. Es wird Badekleidung getragen, die Herren tragen eine Badehose, die Bauchnabel und Knie nicht bedecken darf, die Damen tragen einen Badeanzug, dessen Träger nicht breiter als 5cm sein dürfen. Lange Haare müssen ggf. nach oben zusammengebunden werden, damit der Nacken und der Rücken nicht bedeckt ist. Zwei Schiedsrichter, die sich in der Kabine aufhalten werden, entscheiden über die Punkteverteilung. Die Entscheidung der Schiedsrichter ist endgültig. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Bei Punktgleichheit gibt es ein Stechen zwischen den Punktgleichen. Die Punkte, die die Frauen erzielen, werden separat gewertet. ------------ Nächsten Mittwoch findet in der Saunaburg das Abschlusstraining und die Generalprobe für das Thermische Quartett statt. Weil alle vier Wettkampfaufgüsse (Schlag den Micha, Gießkanne des Grauens, Eimer des Schreckens, Ritteraufguss) geprobt werden wird allen Rittern, die am Thermischen Quartett teilnehmen wollen, empfohlen zum Training zu erscheinen.

26. November 2009

Probetraining im Leistungszentrum am 30.11.2009

Am nächsten Montag findet im Leistungszentrum Maintal um 18:00h endlich mal wieder ein Probetraining statt. Come - As you are - As you were - As I want you to be As a friend - As a friend - As an old enemy - Take your time - Hurry up - The choice is yours Don't be late Bisher angemeldet sind: 1 Stefan 2 Bernhard 3 Bastian 4 Michael 5 Beate 6 Thomas 7 Martin 8 Alex 9 Eddy --------------------------------

17. November 2009

Saunaritter ganz vorne dabei !

Inzwischen gibt es eine Rangliste für Saunawettkämpfer,ähnlich wie beim Tennis oder Golf. Obwohl die Saunaritter erst seit kurzer Zeit an Wettkämpfen teilnehmen konnten sie sich schon gut platzieren. Hier ein kleiner Auszug. Damen deutsche Rangliste: Rang/Punkte/Name 3 32 Kopsick, Beate Hessen 9 14 Pfuhl, Silvia Hessen 14 8 Herbert-Schäfer, Uschi Hessen Damen Weltrangliste: 10 15,250 Beate Kopsick GER 11 12,000 Silvia Pfuhl GER 28 1,875 Ursula Herbert-Schäfer GER Herren deutsche Rangliste: 11 64 Stein, Stefan Hessen 16 57 Strohmeier, Bernhardt Hessen 19 56 Fath, Michael Hessen 19 56 Kefer, Thomas Gerhard Hessen 27 47 Özkar, Engin Hessen 30 41 Böhm, Frank Hessen 38 32 Roet, Bastian Hessen 43 27 Niedermann, Michael Hessen 47 25 Schenk, Rene Hessen 59 13 Köhler, Edwin Hessen 89 0 Seek, Norbert Hessen Herren Weltrangliste: 26 30,250 Thomas Gerhard Kefer GER 28 28,500 Michael Fath GER 32 21,125 Bernhardt Strohmeier GER 62 9,375 Bastian Roet GER 64 8,625 Engin Özkar GER 89 2,625 Stefan Stein GER

15. November 2009

Saunaritter on Tour

Classic Rock Night in der SAUNA BURG 13,11,2009 Da stellst man sich die Frage,wie passt Rock und Sauna zusammen ? Die meisten so wie auch ich werden wohl antworten: "gar nicht" ! Doch wir mussten uns eines besseren belehren lassen bei der Rocknacht von Klaus in der Saunaburg. Ein Event der Superlative ! Es war eine Reise durch die Rockgeschichte der letzten 40 Jahre, bis in die frühen Morgenstunden wurde sauniert,gerockt,getanzt und gesungen. Auch für das leibliche Wohl wurde wieder bestens gesorgt,ein großes Lob an Günni,dein Chilli war lecker. Auch was die Aufgüsse betrifft war wie bei der Musik für jeden Geschmack etwas dabei. Wir freuen uns schon alle auf die nächste Saunanacht. Euer Ede

13. November 2009

Neue Mitglieder bei den Saunarittern (2)

Der Verein Saunaritter e.V. hat sehr wahrscheinlich bald noch ein neues Mitglied: Am letzten Mittwoch hat auch Sven einen Aufnahmeantrag eingereicht!

7. November 2009

Neue Mitglieder bei den Saunarittern

Im Eilverfahren wurde heute Abend in der Saunaburg vom Vorstand des Vereins Saunaritter e.V. über die Aufnahmeanträge von Alex, Martin und Olli entschieden. In allen Fällen war der Vorstand einstimmig der Ansicht, dass die drei Bewerber sowohl menschlich als auch leistungsmäßig sehr gut in unser Team passen und so freuen wir uns, die drei als neue Mitglieder in unserem Verein und unserer Wettkampfgruppe begrüßen zu dürfen. Ihren Ritterschlag werden die drei in Kürze erhalten. Es wird sehr warm werden. :-)

TQ Probetraining in der Saunaburg

Heute haben die Saunaritter zum ersten Mal die vier Disziplinen getestet, die beim Thermischen Quartett am 12. Dezember absolviert werden müssen. 1. Sweat Heat 2. Sock Rock 3. Salt Assault 4. Freeze in Piece Alle Aufgüsse kombinieren klassische Relax-Elemente mit dem modernen Saunawettkampf. Es wurde immer sehr warm und die ersten Kämpfer mussten immer bereits nach wenigen Minuten die Sauna verlassen. Bis zum Thermischen Quartett werden die Aufgüsse und die Abläufe bei den mittwöchlichen Trainingsabenden noch weiter verbessert, damit der Wettkampf am 12. Dezember ein voller Erfolg wird. Nächste Woche wird der Ofen in der Trainingssauna noch weiter aufgerüstet.

5. November 2009

4. November 2009 - Training in der Saunaburg

Heute haben die Saunaritter beim Training in der Saunaburg zweimal eine in Finnland unter dem Namen "Müller-Aufguss" bekannte Aufgussvariante getestet. Aus einer Gießkanne mit größtenteils abgeklebtem Brausemundstück wurden 10 Liter heißes Wasser kontinuierlich auf die Steine aufgebracht ohne dass zwischendurch mit einem Handtuch abgewedelt wurde. Schon innerhalb der ersten Minute entwickelte sich sehr viel Dampf und die Saunaritter hatten auf der obersten Reihe schwer zu kämpfen. Bernhard bediente die Gießkanne und hatte große Schwierigkeiten, nach zwei Minuten noch weiter kontinuierlich zu gießen, denn an der Hitze und dem Dampf der vom Ofen abstrahlte, verbrühte er sich beide Hände und Arme. Der erste Aufguss war nur als Test gedacht, aber der zweite Durchgang war als Paarkampf angesetzt, in dem es nur darum geht, länger als ein vorher bestimmter Mitstreiter auszuhalten. Dabei konnte Ritter Alex sich knapp gegen Thomas durchsetzen, Norbert gewann gegen unseren neuen Interessenten Martin und Ritterkandidat Olli sorgte für die Überraschung des Abends, indem er Michael zur Aufgabe zwang. Der tradionelle 21:00-Aufguss "Schlag den Klaus" wurde zwar seines Namens gerecht, aber nur knapp. Klaus hatte sich wieder einmal etwas Neues einfallen lassen und er schaffte es immerhin, dass nur die fünf Saunaritter Alex, Beate, Bernhard, Norbert und Thomas bis zum Ende auf der obersten Bank verharren konnten. Klaus hatte zwei große Eisplatten und einen Eisblock mit einer gehörigen Portion eingeschlossenen Menthols vorbereitet. Alle Eisblöcke legte er gleich zu Beginn des Aufgusses auf den Ofen und ließ sie langsam verarbeiten. Die Hitze in der Kabine stieg sprunghaft stark an. Nachdem das Eis verdampft war, goss Klaus den Inhalt einer kleinen Gießkanne auf und wedelte ab. Der Schmerz war unmenschlich und die oben genannten fünf Saunaritter hielten sich nur mit großer Not auf ihren Plätzen. Alle dachten, dass Klaus nach dem Abwedeln aufgeben würde, aber sie hatten sich geirrt. Als Klaus nach der nächsten Gießkanne griff, war die Frustation der Ritterschaft deutlich zu spüren, doch auch die nächste Gießkanne und das anschließende Abwedeln konnte keinen der fünf zum Aufgeben zwingen. So feierten die Saunaritter wieder einen äußerst knappen Sieg. Die neuen Regeln besagen nämlich, dass mindestens ein Drittel der angetretenen Saunaritter auf der obersten Reihe sitzen bleiben muss, um den "Schlag den Klaus" für die Mannschaft zu gewinnen. Da ursprünglich dreizehn Ritter angetreten waren, war der Sieg knapp und hart erkämpft. Dennoch gratulieren die Saunaritter Klaus zu seinem Einfallsreichtum und respektieren seinen Kampfeswillen.

Thermisches Quartett am 12.12.2009

Das Thermische Quartett rückt näher und wir freuen uns darauf, den Weltmeister Timo Kaukonen, den Weltranglistenzweiten Markku Mustonen, den deutschen Rekordmeister Detlef Schneider und seine Frau Petra sowie viele andere Saunasportler begrüßen zu dürfen. Am 6. November findet die Generalprobe in der Saunaburg statt.

2. November 2009

Saunawettkampf in Imatra - Teil 2

Am Samstag fand der zweite Teil des Wettkampfs statt. Von zwei bis sieben Uhr nahmen wir an insgesamt 9 Wettkampfaufgüssen teil, insgesamt gab es 5 Wettkämpfe, bis auf einen gewann der Weltmeister Timo Kaukonen alle anderen. Die 18 Sitzplätze wurde vor jedem Wettkampf neu ausgelost, beim Eintreten nahmen alle auf der Sitzunterlage platz, auf der man die eigene Startnummer wiederfand und nach einer kurzen Erklärung des Aufgusses ging es los. Die Aufgüsse waren mit Abstand das Heftigste, das wir je erlebt haben, die Weltmeisterschaft 2009 eingeschlossen! Auf dem Foto ist Frank bereits schwer von den Wettkämpfen gezeichnet: Die Seiten und der Rücken erstrahlen in schönstem Rot. Der letzte Wettkampf des Tages war unglaublich brutal. Auf beide Öfen wurde je eine ca. 5 Zentimeter dicke Eisplatte gelegt. Die Steine verarbeiteten die Platten in weniger als nur einer Minute zu Dampf. Nach nur 45 Sekunden waren drei Viertel der Plätze in der obersten Reihe leer, doch Frank saß noch einige Sekunden, die Hände vors Gesicht geschlagen zusammen mit Esko Riipinen, Timo Kaukonen, Markku Mustonen und Ari Paavola in der obersten Reihe bevor auch er aufgeben musste. Insgesamt gab es 9 ultrabrutale Aufgüsse, und jedesmal war einer der Saunaritter mindestens unter den letzten fünf. Norbert kämpfte zum Beispiel einmal bis zur totalen Erschöpfung Seite an Seite mit Markku bis er aufgeben musste und Bernhard musste sich einmal gegen Sauli Rämö und einmal gegen Ari Paavola mit dem fünften Platz zufrieden geben. Anschließend kam uns das nur 4,8° Grad kalte Wasser immer so richtig schön erfrischend vor. Gewinnen konnten wir allerdings keinen Wettkampf und mussten letztendlich die Überlegenheit der Weltspitze anerkennen. Dennoch: Wir waren wirklich nicht schlecht. Schließlich waren die besten Saunasportler der Welt angetreten und wir hatten nur gegen die besten sechs bis sieben keine Chance. An deren Nasen und Ohren konnten wir am Ende der Veranstaltung erkennen, dass die stärksten der Starken dazu bereit sind, viel mehr zu ertragen als wir. Daran wollen wir in der nächsten Zeit arbeiten. Wir hatten ja für diesen Wettbewerb drei Plätze angeboten bekommen, aber bei der Abschlussveranstaltung und Siegerehrung sagten die Veranstalter öffentlich, dass wir uns so gut geschlagen hätten, dass wir das nächste Mal soviele Freunde mitbringen dürfen, wie wir wollen. Ich glaube, wir haben einen guten Eindruck gemacht. :-)

1. November 2009

Classic Rock Night in der SAUNA BURG

Classic Rock Night in der SAUNA BURG 13.11.09, 18:00 Uhr Der Titel ist Programm des Abends. Handgemachte,hochkarätige Rock Musik bei absoluter wohlfühlathmosphäre. Das Saunaburgteam freut sich die Meilensteine der Rock Geschichte von A-Z mit euch durchzugehen.

31. Oktober 2009

Savusauna - 1. Durchgang

Heute sind 18 Teilnehmer erschienen -- bis auf einen Saunafreund waren alle in dickste Winterbekleidung gehüllt -- unter anderem der amtierende Weltmeister Timo Kaukonen, Markku und Penti Mustonen, Ari Paavola, Esko Riipienen, Reijo Juopperi, Jarmo Nylund und viele andere starke Finnen, die sich bei der Weltmeisterschaft in Heinola weit vorne platzieren konnten. Auf dem Foto: Norbert in nicht ganz der Witterung angepasster Kleidung. Es muss gesagt werden, dass im Gegensatz zur Weltmeisterschaft hier keine Anfänger angetreten sind, sondern dass es sich durch die Bank am erfahrene und abgebrühte Saunafreunde handelte, die nicht leichtfertig aufgeben. Als die Saunaritter etwas vorzeitig die Savusauna erreichten, war die Temperatur im Inneren bereits auf 128° angestiegen. Die Auslosung ergab, dass Norbert gleich im der ersten Durchgang antreten musste, Frank war für die zweite und Bernhard für die dritten Vorrunde gesetzt worden. Ein eisiger Wind pfiff vom See herüber und schnell wurde allen klar, dass niemand freiwillig vor dem Saunagang in das Wasser steigen würde, selbst die Finnen nicht, denn die Wassertemperatur betrug nur eisige 5°! Die Regeln besagten, dass wie bei der Weltmeisterschaft die letzten beiden von sechs Wettkämpfern direkt das Finale erreichen würden und dass während der ersten fünf Minuten alle 30 Sekunden ein manueller Aufguss stattfand. Anschließend wurde die Spanne zwischen den Aufgüssen auf 20 Sekunden verkürzt. Wie sich herausstellte, strömt der Dampf in der Rauchsauna anders als in herkömmlichen Saunen: Zuerst trifft den Saunafreund der direkt vom Steinkegel abprallende Dampf frontal und etwa zwei Sekunden später gibt es noch einen Nachschlag durch den von der Decke reflektierten Dampf. In der Zwischenzeit kann man noch einmal Luft holen. Norbert war als erster dran und konnte zwei der starken finnischen Wettkämpfer zur Aufgabe zwingen, bevor er selbst nach etwa 5 Minuten die Sauna verlassen musste. Anschließend war Frank an der Reihe und musste sich nur Reijo Juopperi und Esko Riipinen geschlagen geben, weil er sich vor dem Aufguss nach 5:20 Probleme mit der Atmung hatte. Bernhard hatte mit Timo Kaukonen und Ari Paavola ein schweres Los gezogen, konnte aber wie Frank den dritten Platz erreichen. Immerhin mussten Ari und Timo länger als 6:40 in der Sauna bleiben um ihn zum Aufstehen zu zwingen. Obwohl keiner der Top-Favoriten Norbert und Frank das Finale erreichen konnte, sind die Saunaritter mit ihrer Leistung nicht unzufrieden, denn viele bekannte starke finnische Saunafreunde konnten mit den Saunarittern nicht mehr mithalten. Morgen finden zwei weitere Wettkämpfe in einer anderen Rauchsauna statt.

30. Oktober 2009

Saunaritter beim Rauchsauna-Wettkampf in Finnland

Norbert, Frank und Bernhard gehen heute um 19:00h in den extremen Rauchsaunawettkampf. Sie sind heute Nacht in Helsinki angekommen und dann 240km in Richtung russische Grenze gefahren. Hier ist der Winter schon sehr spürbar, die Temperaturen können auch am Tage kaum die Gefriergrenze überschreiten. Um sich optimal auf den Wettkampf vorzubereiten hat sich Ritter Norbert etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sein Plan war offenbar, die Abkühlphase längstmöglich auszudehnen und deshalb hat er erst gar keine warme Kleidung mitgenommen! Er lief heute in leicht sommerlicher Kleidung, wobei er absichtlich auch auf dicke Socken verzichtete, stundenlang durch die Stadt. Statt warmer Schuhe hat er lediglich Croc-Sandalen und gut belüftete Turnschuhe dabei. Immerhin hat er sich ein Paar dünne Handschuhe gekauft, weil er nach eigener Einschätzung an den Finger empfindlicher ist als an anderen Extremitäten. Bei soviel Härte und Disziplin muss er natürlich weiterhin zu den Top-Favoriten gezählt werden! Frank hat sich entschieden, sich vor dem Wettkampf nicht im Fluss abzukühlen, denn das Wasser ist schon stellenweise gefroren. "Keine zehn Pferde können mich in dieses Wasser ziehen!", präzisierte Frank mit bläulich gefrorener Nase seinen Abkühlvorbereitungsplan. Nachher wissen wir mehr. Wir werden heute Abend noch über den Verlauf des ersten Tages berichten. Stay tuned.

25. Oktober 2009

Rockevent bei 140° Grad mit der Liveband Melibokus

Klaus Schroth (Telefon: 06074/ 919 74 44) Inhaber der Saunaburg in Rödermark http://sauna-burg.de/ und der harte Kern der Saunaritter hat sich zusammen nach harter Trainingszeit mal eine Auszeit gegönnt. Damit der Betrieb in der "Burg" störungsfrei weiterläuft, hat Günni dankensweise die Vertretung übernommen. (Ein echter Ritter der Günni!) Tatzeit 24.10.09 19:00 Uhr im Bürgerhaus in Hausen bei Oberhausen: da ich als erster im Bürgerhaus (in Hausen Nähe Oberhausen) eintraf, konnte ich mir schon mal den ersten Eindruck verschaffen. Die Security verfolgte mich am Eingangsbereich. Der bullige glatzköpfige Mann, bewaffnet mit Schlagstock und Handy fragte mich erst zögerlich aber nett, ob ich dazu gehöre. Ich nannte Gero der uns auch eingeladen hat. Ich versicherte ihn mit Gero zurück zu kommen. Dann war ich erstmal in der Halle. Die ersten Proben von Melibokus http://www.melibokus.de/ liefen bereits. Nach kurzer Zeit hat mich Gero entdeckt, begrüßte mich, freundlich wie immer, und ging mit mir erstmal zurück zum Empfang wo ich anschließend brav meinen ermäßigten Eintritt bezahlte. Von Gero erfuhr ich das verschieden Bandmitglieder heute nicht dabei sein können. Das ist die Frontsängerin, ein E-Gitarrist und der Keyboarder. Gründe waren Krankheit und Privates. Der E-Gitarrist saß z.B. auf den Flughafen in Spanien fest. Das ging ja schon gut los dachte ich. Gero versicherte mir aber, dass sie für solche Fälle auf Ersatzleute zurückgreifen können die auch prompt alle zugesagt haben. Der E-Gitarist sollte später noch dazu stoßen was sich dann auch bewahrheit. Ich war schon sehr beeindruckt. Mir zeigte sich hier ein profihaftes Vorgehen was mir sehr gut gefiel. Die Gründe: a. sich müssen sich gut in der Gruppe integrieren und b. sie müssen alle Songs (aus ca.200) beherrschen. So langsam füllte sich der Saal. Gegen 21:00 Uhr kamen dann auch die ersten Saunaritter: Bea, und Thomy und der "kleine" Thomas, Silvia und Rene, Klaus und sogar die Chefin der Saunaburg Dagmar war mit dabei. Später kamen dann noch Eddy, Frank und Michael dazu. Für kurze Zeit waren auch Bernhard und Junior mit dabei. Beim 16jährigen Hip Hopper war die Musik vermutlich nicht so sein Geschmack so dass beide frühzeitig das Bürgerhaus wieder verließen. So langsam schaffte es die Band die Menge im Saal mit ihrer Performance und ihrer musikalischen Darbietung mitzureißen. Die "Party" ging jetzt richtig los. Ohrenbetäubend aber mit super Sound ging es so richtig ab. Der ganze Saal rockte und die Stimmung kochte. Gero rief von der Bühne öfters unseren Namen und erzählte den Publikum einiges von unserer Meisterschaft was für uns natürlich eine besondere Ehre war. Irgendwann waren wir alle auf der Tanzfläche und tauchten in eine Welt die für viele ab 40 eigentlich schon lange vorbei ist... Mitternacht gab es dann noch als Höhepunkt eine Tombola. Ich schätze das sich ungefähr 400 Gäste in den Saal befanden. Vom Alter her waren die Leute geschätzte 18 bis 55 Jahren. Da das Monte Mare in Oberhausen in der Nähe ist gab es als Preise Eintrittskarten. Der erste Preis war, eine Woche mal einen Cabrio zu fahren. Nach der Tombola zeigte der Drummer sein ganzes Können mit einer Solo Darstellung. Hammer, was er mit seinen Talent alles vorführte. Die Boxen neben denen ich stand, gaben die Schläge und das Trommelfeuer direkt an mich weiter. Alle waren wie gebannt und bedankten sich mit donnerten Applaus und Rufen nach Zugabe. Später wurden noch Songs von Red Hot Chili Peppers, Linkin Park und AC/DC gespielt. War für mich persönlich ein besonderer Zusatz Kick, quasi ein absolutes Highlight! Die Menge tobte was mir bestätigte, dass der Geschmack von den meisten getroffen wurde. Ich frage mich ernsthaft, kann die Stimmung bei den Orginalbands noch größer sein? Mein Eindruck das Coverbands meistens nur 2. klassige Musik machen, wurde hier eindrucks weise wiederlegt! Zumindest gilt es für die Live Band Melibokus die eine perfekte Performance boten. Die teuren Eintrittskarten für andere Bands könnt ihr euch bei Melibokus sparen! Bis 2:30 Uhr ging die Party. So langsam verabschiedet sich Gero von den Gästen. Nach vier Zugaben waren dann alle restlos zufrieden und der super Abend war um 3:00 Uhr vorbei. Alle: Dagmar, Klaus und die Saunaritter waren sich einig, dass es nicht der letzte Auftritt von Gero & Band gewesen sein soll wo wir dran teilnehmen. In Gegenteil: eine Einbindung und Besuch aller Mitglieder von Gero in unsere Saunaburg wollen wir in nächster Zeit schaffen. Dieser Abend zeigt mir wie und mit was Menschen begeistert werden können. Eine Stimmung mit Rockmusik wie gestern soll es als Wiederholung in "Kleinformat" auch in unserer Saunaburg geben. Gestern soll es als Wiederholung in "Kleinformat" auch in unserer Saunaburg geben. Die erste Sauna Rock Nacht ist von Klaus schon geplant. Klaus hat vor kurzen eine Profi Anlage von Swen erstanden. Sie soll mit ihren 600 Watt demnächst ihre erste Entfaltung in der Sauna Nacht zeigen. Wir dürfen gespannt sein! PS: von der Ü30 Party letzte Woche in Kleinostheim habe ich vom gnadenlosen, stundenlangen Abrocken noch angeschlagene Knie. Das hat sich gestern nochmal verschärft. Habe mich erstmal heute in der Sauna entspannt. Man gönnt sich ja sonst nix. (;-) Tanke schon mal für das nächste Sauna Event am 30.10. in Finnland. Das wird auf jeden Fall sehr, sehr viel heißer! Ritterlichen Gruß an euch Alle! Norbert

22. Oktober 2009

Thermisches Quartett am 12.12.2009

Aus organisatorischen Gründen muss die Teilnehmerzahl beim 2. Thermischen Quartett in der Saunaburg in Ober Roden begrenzt werden. Bisher sind folgende Teilnehmer (Nicht-Saunaritter) fest angemeldet: 1. Petra Schneider, Stralsund 2. Detlev Schneider, Stralsund 3. Kai Schlüsser, Stralsund 4. Sylvia Burwitz, Stralsund 5. Renaldo Burwitz, Stralsund 6. (reserviert für Teilnehmer aus Finnland) 7. (reserviert für Teilnehmer aus Finnland) 8. (reserviert für Teilnehmer aus Finnland)

19. Oktober 2009

Weltmeisterschaft 2009 in Finnland, Finale der Frauen

Hier noch mal das Finale der Frauen auf Video von der letzten WM mit unseren 2 Saunaritterinnen Beate und Silvia. Klick mich !

12. Oktober 2009

Sensationserfolg beim "Schlag den René" am 7. 10. 2009

Beim Rittertraining am letzten Mittwoch in der Saunaburg schaffte es unser René um 20:00h alle anwesenden Saunaritter von der obersten Bank zu wedeln! Nachdem er ein sehr großes Piece Mentholkristall auf den Ofen gelegt und mit drei Eimern heißen Wassers nachgespült hatte, schaffte es René noch mit dem Handtuch durchzuwedeln und Frank, Thomas und Alex mussten als Letzte von der obersten Reihe springen!

Savusauna-Wettkampf in Finnland am 30./31. Oktober

Am letzten Wochenende in diesem Monat findet in Finnland in Imatra ein Rauchsauna-Wettkampf statt und unsere finnischen Freunde haben die Saunaritter dazu eingeladen. In einer Rauchsauna wird eine große Menge Steine stundenlang durch ein offenes Feuer angeheizt und erst wenn das Feuer erloschen und der Rauch aus der Kabine entfernt worden ist, werden die Türen und Fenster geschlossen, damit die glühend heißen Steine die Kabine aufheizen können. Die Starttemperatur hängt nur von der Menge des verbrannten Holzes ab und kann so fast beliebig heiß angesteuert werden. Foto: Bernhard, Norbert und Markku Mustonen in einer finnischen Rauchsauna, (c)Saunaritter. Es werden vier Wettkämpfe stattfinden, in denen Frank, Norbert und Bernhard wieder versuchen werden, die Vorherrschaft der Finnen in Frage zu stellen. Unsere finnischen Freunde werden mit ihren besten Kämpfern antreten, der aktuelle Weltmeister und Weltranglistenerste Timo Kaukonen wird dabei sein, ebenso wie Markku Mustonen und Reijo Juopperi. Die Finnen sind hoch motiviert, denn sie haben mit unserem "Franky" seit der letzten Deutschen Meisterschaft in Stralsund noch ein Hühnchen zu rupfen. Frank seinerseits fürchtet die Finnen nicht die Bohne, schließlich habe er Timo Kaukonen und Bjarne Hermansson bei der DM gewinnen lassen um die "Stimmung bei der Abschlussparty nicht zu gefährden". Norbert ist natürlich siegessicher wie immer, allein Bernhard beurteilt die Siegeschancen der Saunaritter etwas vorsichtiger, denn die Ritter haben in dieser finnischen Spezialsauna erst sehr wenige Erfahrungen sammeln können. Es soll in Finnland Rauchsaunen geben, die auf Temperaturen von über 180° aufgeheizt werden. Arie Pekka Pavola gilt als Experte in dieser Disziplin, die selbst für an extreme Belastungen gewöhnte Saunasportler als sehr schwierig eingeschätzt werden muss. Die Saunaritter werden in den verbleibenden Tagen bis zur Abreise nach Finnland noch einige zusätzliche Trainingseinheiten in der Saunaburg einlegen müssen, um in zwei Wochen in Topform zu sein, immerhin wird das Ergebnis für die Weltrangliste ausgewertet und wir möchten alle ein paar Plätze weiter nach vorne rutschen.

11. Oktober 2009

Saunaritter on Tour

Oktoberfest in der SAUNABURG Am Samstag den 10,10,2009 waren die Saunaritter zu Gast bei Klaus in der Saunaburg. Klaus hatte wieder keine Kosten und Mühen gescheut um seiner Sauna ein Flair von Wiesenatmosphäre zu geben. Es hat wirklich an nichts gefehlt,schöne Dekoration,Musik und natürlich echtes Wiesenbier vom Fass. Auf die schönen Aufgüsse die er zelibriert mit seinem Team brauche ich jetzt nicht näher einzugehen denn dafür ist er bekannt. Natürlich war auch wieder ein echter Bieraufguss dabei. Besonders erwähnen und loben möchte ich das Essen seiner neuen Köchin Irina, der Spießbraten mit Knödel und die gute Suppe vorne weg waren einfach der Hammer. Wer an dem Abend nicht dabei war hat echt was verpasst und wir freuen uns alle schon auf die Halloween Party am 31,10,09. Euer Ede

8. Oktober 2009

SAUNA BURG Eventkalender

Das Programm der Sauna Burg im Oktober 2009: Um Voranmeldung wird gebeten... Samstag 10.10.09 Oktoberfest genießen Sie Aufgüsse mit typischen Düften aus der Region, wobei ein " Bieraufguss" natürlich nicht fehlen darf. Umrahmt wird das Ganze von Bayrischen Wettkämpfen, Landestypischen Speisen und...... Wiesenbier vom Fass. Beginn ist um 18 Uhr, Ende...... schaun mehr mal. Freitag 17.10.09 Geführtes Saunabaden. Erfahren sie mehr über die Hintergründe des Saunabadens und die Entstehung der Schwitzkultur. Eine kleine Exkursion durch die Welt der Düfte gibt Informationen über die positive Wirkung auf Körper und Geist. Dauer jeweils 2 Stunden. Beginn 15 Uhr und 18 Uhr. Keine Zusatzkosten. Samstag 31.10.09 Halloween Party. Erleben Sie gruselig schöne Aufgüsse an dem die warme Jahreszeit an den Fürsten der Finsternis " Samhain", der während des Winters herrscht, übergeben wird. Von nun an wird es neblig, kalt und vor allem ........ gruselig. Entsprechend haben wir unser Programm für Sie gestaltet. Aber keine Angst, unsere "Trainerin des Lächelns" wird Sie begleiten, um Ihnen zu helfen, diesen Abend mit Gänsehaut aber auch mit einem Lächeln zu genießen.

27. September 2009

Saunaritter Bernhard & Norbert in YouTube

*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*****NEWS*** Von der diesjährigen WM in Finnland noch eine Nachwehe oder anders ausgedrückt nachgewedelt (;-) Auf dem Weg zur Sauna WM besuchten die Saunaritter aus Hessen (Deutschland) auch Markku und Tiina Mustonen zu Hause. Wir testeten die Sauna von Markko mit selbstgebauten, extrem heissen Holzofen und einen angrenzenden Fluss zum abkühlen. Nach einen intensiven Hitzetest am ersten Tag folgte am folgenden Tag ein besonderes Sauna Ritual in der gleichen Sauna. Natürlich wie es sich für einen Ritter gehört EXTREM.... Ebenso wie in der finnischen Sauna ist auch in der Banja das Quästen üblich, also sich selbst oder gegenseitig mit Bündeln von eingeweichten Birkenzweigen auf russisch Wenik , den Körper abzuschlagen, was angenehm erfrischt und die Blutzirkulation anregt. Beim Quästen entsteht außerdem ein angenehmer Geruch nach Birke. Das Wasser aus dem Kübel, in dem zuvor die Birkenzweige eingeweicht wurden, ergibt gleichzeitig einen hervorragenden Birken-Aufguss, den „Wenik-Aufguss VORSICHT, EIN BISSCHEN VERRÜCKT! Nach Paragraph §7140815 in eigener Sache: für eventuelle Zwergfellschädigungen und, oder sogar epileptische Anfälle übernehmen wir, die Saunaritter KEINE Verantwortung ! Also liebe Kinder, bitte nicht nachmachen, ist aua! Einfach anklicken...
  • Saunaritter Bernhard & Norbert
  • 24. September 2009

    Schnuppertag zum Saisonbeginn in der SAUNA BURG

    Am Freitag den 25.September eröffnet unser Sauna Magier Klaus Schroth die Saunasaison mit einem Schnuppertag für alle Saunaneulinge und Profis um ihn, sein Team und die schöne Saunaanlage kennen zu lernen. Der Eintritt ist nur 5.-Euro pro Person an diesem Tag. Ach für das leibliche wohl ist gesorgt zu sehr moderaten Preisen. Weisswurst mit Brezel 3.- Euro Weizen 2.- Euro Pilz 1.50Euro Saftschorle 1.50Euro Säfte 1.60Euro Wasser 1.50Euro Es werden jede Menge Spezialaufgüsse geboten so das für jeden Geschmack etwas dabei sein wird und keiner muß frieren,da bin ich mir sicher. Euer Ede

    13. September 2009

    12.09. 18:00 Uhr Saunageburtstagsevent der Superlative!

    Franky, Eddy, Bernhard, Michael und Stefan feierten gemeinsam ihren Geburtstag in der Saunaburg nach. Es gab viele leckere Salate und Fleischkäs der allerfeinsten Sorte! Für jeden Gast gab es quasi eine Flat bis zum Abtrinken. Gefeiert wurde fast bis zum Morgengrauen.... Um ca. 19:30 Uhr war die Stimmung noch sehr verhalten. Zum ersten mal war Bernhard seine hübsche Tochter, ihren Freund und einigen Bekannte aus Detmold mit dabei. Als gutes Vorbild war erstmal Zurückhaltung angesagt. Als Highlight nach Orginalrezept gab es an diesen Abend wiedermal einen speziellen Long Island Ice Tea und viele andere Cocktails. Nachdem Norbert Klaus den Vorschlag machte mit Musik die Laune ein bischen anzuheitzen, kam so langsam "Leben" in die Bude. Geholfen haben natürlich auch die Cocktails die bei den Gästen sehr gut ankamen. Nachdem die ersten Rituale in der Sauna mit unseren Aufgießern Klaus und Rene abgehalten wurden und die Cocktails so langsam ihre Wirkung zeigten, wurde in einer stetig ansteigenden Stimmung die durch die Begleitung mit Klaus und seiner Gitarre seinen Höhepunkt fand. Es wurde zum Happy Birthday viel gesungen und viel gelacht. Auch Bernhard fand langsam wieder zu seiner alten Form und heitzte den Gästen mit Aufgüssen so richtig ein. Es gab viel Applaus für seinen "heißen" Einsatz und das anschließende Abwedeln. Nachdem die Stimmung in der Sauna immer mehr zum Kochen kam, wurden auch die jungen Leute und Bernhards Tochter neugierig. Sascha der Freund wurde als Proband auserkoren unsere Aufgüsse erstmalig in der unteren Bank kennen zu lernen. Er schlug sich sehr gut! Jetzt weiß er auch warum wir in der Kabine so viel Spass haben. Wir unterbrachen die Feier in der Burg für kurze Zeit um unseren jungen Gästen neben der Saunaburg die "Couch" vorzustellen. Die Cocktails da sind allerfeinste Sahne. Wer geglaubt hat die Stimmung ist nicht mehr zu steigern, der hat sich getäuscht! Aufgetankt sind wir dann alle wieder zurück zur Burg. Jetzt war der Gürtel bei allen geplatzt! Ab jetzt wurde kontinurirlich in immer kürzeren Abständen aufgegossen. Alle waren mit dabei. Bis auf die Gäste die mit den übermäßigen Mengen an Getränken zu kämpfen hatten. So langsam räumte sich die Saunaburg. Einige verschwanden in die Ruheräumen um sich von den "Strapazen" zu erholen. Es war auf jeden Fall ein super Abend der im Rausch der Sinne auch bei den neuen Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

    7. September 2009

    Die aktuelle Weltrangliste

    Hier ein paar Auszüge aus den aktuellen Weltranglisten Damen: 1. Leila Kulin (FIN) 47 Punkte 2. Leena Kautiainen (FIN) 34,5 3. Alena Kamkova (BLR) 27 ... 6. Petra Schneider 19,25 10. Beate Kopsick 15,25 11. Silvia Pfuhl 12 28. Uschi Herbert-Schäfer 1,875 Herren: 1. Timo Kaukonen (FIN) 145,5 2. Markku Mustonen (FIN) 100 3. Per-Erik Holmqvist (FIN) 96 4. Reijo Juopperi (FIN) 96 ... 22. Detlef Schneider 39,125 26. Thomas Kefer 30,25 28. Michael Fath 28,5 32. Bernhard Strohmeier 21,125

    30. August 2009

    Zu Besuch in der Saunaburg: Ossi Arvela

    Unser Freund Ossi, der Organisator der Weltmeisterschaft in Heinola, Finnland kommt uns morgen Abend in der Saunaburg besuchen!

    19. August 2009

    12. Dezember 2009: Thermisches Quartett 2

    Dieses Jahr findet zum zweiten Mal das "Thermische Quartett" statt, diesmal gibt es aber keine scharfen Gewürze zu essen oder kaltes Wasser zu trinken, es wird nur sauniert. Wir haben uns ein paar interessante Wettkämpfe ausgedacht und es wird bestimmt ein großer Spaß. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, also rechtzeitig anmelden!

    18. August 2009

    Heinola 2009, der Damenwettbewerb

    Genau am Jahrestag unserer Vereinsgründung fand in Heinola der Damenwettbewerb statt. Nachdem die Herren alle ausgeschieden waren, setzten wir unsere Hoffnung auf Beate und Silvia. Wir sahen die Chance positiv, immerhin hatten unsere Damen bei der Deutschen Meisterschaft in Stralsund schon die starken Finninnen Marjaana Teperi und Tiina Mustonen besiegt, allerdings würden sie in hier auf die Rekordweltmeisterin Leila Kulin und einige uns noch unbekannte Sportlerinnen aus Russland treffen. Auch die deutsche Rekordmeisterin Petra Schneider war dabei, die sicherlich auch nicht die lange Reise angetreten hatte, um sich kampflos geschlagen zu geben. Insgesamt waren 23 Damen getreten und der Modus sah vor, dass sich aus den vier ersten Runden die jeweils besten drei Damen für das Halbfinale qualifizieren. Es waren ungefähr 1000 Zuschauer erschienen, die sich mit uns die ersten Runden ansahen. In der zweiten Vorrunde musste zunächst Beate zusammen mit Tiina Mustonen antreten. Souverän löste Beate die Aufgabe und konnte sich ebenso wie Tiina unter den letzten drei Kämpferinnen ihrer Runde platzieren. Die Viertletzte verließ nach 2:32 die Kabine. In der nächsten Runde traten Silvia und Petra gegen zwei Finninnen und zwei Weißrussinnen an. Leider schied Petra aber schon in dieser Runde als Viertletzte nach 2:14 aus. Petra kam wie viele andere auch nicht mit den extremen Temperaturen von Anfang an zurecht, sie hatte sich auf eine ähnliche Temperaturentwicklung wie in Stralsund vorbereitet. Das war sehr schade, gerne hätten wir sie im Halbfinale gesehen. Petra zeigte ihren vorbildlichen Sinn für Fairness unter anderem auch dadurch, dass sie Tiina Mustonen den gleichen Sportbadeanzug aus Stralsund mitgebracht hat, den auch Petra und unsere Damen tragen. Damit waren drei unserer Favoritinnen im Halbfinale. Wie die Auslosung ergab, mussten Beate, Silvia und Tiina zusammen dasselbe Halbfinale bestreiten. "Dann müssen eben diese drei weiterkommen!", sagte Markku und alle hofften, dass sie schaffen würden. Beate hatte den ungünstigen Außenplatz erwischt und als die ersten beiden Mitstreiterinnen aus Weißrussland und Finnland die Kabine verlassen hatten, saß Beate von beiden Seiten ungeschützt und hatte sichtlich Probleme. Außer ihr waren nun nur noch Silvia, Tiina und Marjaana in der Sauna. Es entbrannte ein verbissener Kampf, bei dem Beate immer wieder von dem heißen Dampf im Gesicht getroffen wurde. Unbeirrt blieb sie jedoch sitzen und auch Tiina und Silvia kämpften hart. Die Starttemperatur war im Halbfinale wieder hearufgesetzt worden und es war viel heißer als in der Vorrunde. Schließlich musste nach 2:05 Marjaana aufgeben. Frenetischer Jubel erklang als unsere drei Favoritinnen gemeinsam die Sauna verließen! Für das Finale waren außer Beate, Silvia und Tiina auch noch Leila Kulin, Tatjana Archipenko (Russland) und die starke Finnin Leena Kautiainen qualifiziert. Zwei Saunaritter im Final zu sehen war für uns eine Riesenfreude und wir versuchten ihnen in der Pause vor dem entscheidenden Kampf noch Mut zuzusprechen und sie ein wenig zu motivieren. Als sie zur Auslosung der Sitzplätze nacheinander auf die Bühne gerufen wurden, konnte man klar erkennen, dass Silvia sehr nervös war. Beate hingegen war cool wie immer und lächelte zuversichtlich. Die Starttemperatur für das Finale betrug fast 120° als die Damen die Sauna zum Finale betraten. Beate war aber durch das schwere Halbfinale geschwächt und die Pause war für die Regeneration der Haut zu kurz. So kam es, dass Beate in diesem Jahr den sechsten Platz bei den Damen belegte. Trotzdem war es ein großartiger Kampf und eine hervorragende Leistung von Beate, auf die sie zu recht stolz sein kann. Silvia und Tiina saßen aber noch cool und regungslos in der Sauna und kämpften weiter. Schließlich gab Tiina nach 2:09 und kurz danach Leena auf. Das bedeutete, dass Silvia die Bronzemedaille schon sicher war! Aus Leibeskräften feuerten wir nun Silvia an aber sie flüchtete sich nach 2:18 glücklich über den dritten Platz ins Kühle. Am Ende gewann Tatjana Archipenko mit 3:09 vor Leila Kulin mit 3:06. Silvias Bronzemedaille war für uns die Krönung der diesjährigen Weltmeisterschaften und ein großer Erfolg für Silvia und die Saunaritter.

    14. August 2009

    Ostthüringer Zeitung

    Ostthüringer Zeitung

    Mittelbayrische Zeitung

    Mittelbayrische Zeitung

    FOCUS Online

    FOCUS ONLINE

    Viertelfinale, das Ende der Träume

    Im Viertelfinale mussten Bernhard, Michael und Thomas zum dritten Mal an einem Tag in den Wettkampf ziehen. Alle waren von den beiden vorausgegangenen Runden schon heftig an Rücken, Ohren und Nasen lädiert, aber wir haben versucht nochmal alle Kräfte zu sammeln. Im Viertelfinal gibt es bei der Weltmeisterschaft keine Zeitqualifikation, nur die beiden Letzten ziehen ins Halbfinale ein. Mit der besten Zeitwertung aus dem Achtelfinale waren Michael und Bernhard für die beiden letzten Durchgänge des Viertelfinales gesetzt worden und so musste Thomas als Erster antreten. Selbst eine längere Abkühlphase als gewöhnlich half ihm jedoch nicht und er musste, als er krebsrot nach sehr guten 3:08 die Kabine verließ, Esko Riipinen (Finnland) und Yuru Bashko (Weißrussland) den Vortritt lassen. Thomas belegte am Ende den 16. Platz und wurde somit bester Saunaritter. Unter den besten zwanzig der Welt zu sein ist aber nichts für dass man sich schämen muss. Eine großartige Leistung von Thomas! Michael hatte eine besonders schwierige Auslosung erwischt. Mit unseren Freunden Markku Mustonen (Finnland) und dem nun fünffachen Weltmeister Timo Kaukonen (Finnland) hatte er gegen die aktuell auf Nummer eins und zwei platzierten der Weltrangliste anzutreten. Außerdem war auch noch Jarmo Nylund (Finnland) mit ihm in der Kabine, der schon des öfteren einen vorderen Platz in besonders heißen Saunawettbewerben belegt hat. Ein schweres Los und eine fast unmöglich erscheinende Aufgabe, der sich Michael aber trotzdem tapfer stellte. Leider war diese Prüfung für Michael -- noch -- zu schwer. Nach 2:14 verließ er die Kabine und kam in der Gesamtwertung auf Platz 26. Bernhard erging es in der anschließenden letzten Runde auch nicht besser. Als sich die Tür nach einem herausgehenden Mitstreiter schloss, versuchte Bernhard die hereinströmende frische Luft zu atmen, aber genau in diesem Augenblick wurde die Tür wieder geschlossen und der aus dem Ofen entweichende Dampfstoß traf in brutal in die linke Seite und an den Hals. Dann passierte das was alle Saunasportler fürchten, dass nämlich die Beine gewissermaßen "von selbst" hinausgehen. Ein wenig enttäuscht über die 2:12 und den 27. Platz musste er einsehen, dass es dieses Jahr noch zu früh war um den Traum vom Halbfinale zu verwirklichen. Damit war für uns Männer die Weltmeisterschaft vorbei und wir konnten uns darauf konzentrieren unsere Damen zu unterstützen, die erst am Samstag antreten mussten. Im nächsten Jahr werden wir selbstverständlich wieder nach Heinola fahren. Weltmeister Timo Kaukonen sagte später zu Markku Mustonen, dass wir rasante Fortschritte seit unserem ersten Auftreten im letzten Jahr bei der Deutschen Meisterschaft in Stralsund gemacht haben und dass er fürchtet, dass wir ihm bald den Titel streitig machen könnten wenn wir weiter solche Leistungssteigerungen vorweisen. Ein schönes Lob für uns vom Rekordweltmeister, der übrigens einen sechsjährigen Sohn hat, der nach der Meinung aller Experten der kommende Weltmeister sein wird. Wir haben also nur noch zehn Jahre Zeit! :-) (Wird fortgesetzt ...)

    Der Bericht in der Frankfurter Rundschau

    Ein schöner Bericht über Silvia und über uns! FR-ONLINE

    13. August 2009

    Weltmeisterschaft in Heinola, Achtelfinale der Herren

    Im Achtelfinale der Herren musste zuerst Norbert antreten, der von der Vorrunde aber schon schwer gezeichnet war. Enttäuscht musste er nach 2:38 als Drittletzter die Kabine verlassen. Wir versuchten ihn zu trösten, aber ob die Zeit zum Weiterkommen reichen würde, war sehr fraglich. Letztendlich hat es für ihn nicht gereicht und er belegte Platz 42 in der Gesamtwertung. Direkt im Anschluss war René an der Reihe und auch er verließ als Drittletzter die Sauna. Dass seine Zeit von 1:48 nicht reichen würde, war ziemlich sicher, dennoch hat René alles gegeben und dafür, dass er noch nicht sehr lange bei uns ist, hat er ein sehr gute Leistung gezeigt. René belegte am Ende den 61. Platz. Wie die Auslosung ergab, mussten Michael und Bernhard zusammen das Achtelfinale bestreiten. Eine kurze Konsultierung unseres finnischen Freundes Markku Mustonen ergab, dass wir keine leichte Aufgabe hatten, denn neben drei anderen Finnen, von denen man nie weiß, wie stark sie sind, hatten wir es mit Timo Anttila zu tun, der in der Weltrangliste unter den ersten zwanzig rangiert. Als nach drei Minuten nur noch Michael, Bernhard und Timo in der Kabine saßen, entbrannte ein spannender und schmerzhafter Kampf. Als Timo etwa dreißig Sekunden später röchelnde Laute von sich gab, war uns klar, dass er größere Probleme mit der Atmung hatte als wir und so kamen wir nach 3:58 zum ersten ausländischen Doppelsieg, der je bei einer Weltmeisterschaft zu verzeichnen war. Diese Zeit war hinter Norberts 7:52 aus der Qualifikationsrunde die zweitbeste, die bei dieser Weltmeisterschaft erzielt wurde. Thomas erkämpfte sich kurz darauf mit 3:12 ebenfalls souverän den Einzug ins Viertelfinale. Er hatte es unter anderem mit Juha Putkonen zu tun, der auch schon des öfteren vordere Plätze bei der Weltmeisterschaft errungen hatte. Der vierfache Deutsche Meister Detlef Schneider hatte leider viel Pech. Bis zur letzten Runde war er mit seiner Zeit von 2:49 für das Viertelfinale qualifiziert, wurde dann aber sozusagen auf der Zielgeraden noch abgefangen und am Ende verfehlte er den Einzug ins Viertelfinale nur um vier Sekunden. In seiner bescheidenen Art sagte er zwar, dass er froh sei, nicht nochmal in diese Hitze gehen zu müssen, doch ein wenig konnte man ihm die Enttäuschung schon anmerken. Detlef und Petra Schneider sind vorbildliche Sportler und gute Freunde und wir hoffen, dass wir noch oft mit ihnen zusammentreffen. Kai Schlüßler und Klaus Christel aus Stralsund litten ein wenig unter einem gewissen Trainingsrückstand und konnten sich leider auch nicht für das Viertelfinale qualifizieren.

    11. August 2009

    10. August 2009

    Die Saunaweltmeisterschaft in Heinola 2009

    Schon vor dem Donnerstagabend beim Probetraining war uns klar, dass es dieses Mal extrem heiß werden würde. Wir wussten, dass Rekordweltmeister Timo Kaukonen am Dienstag nachdem die Saunen angeliefert und aufgebaut worden waren, gesagt hat, dass das Finale bei einer Starttemperatur von 110° keinesfalls fünf Minuten dauern würde. Die alten Kabinen waren ausgemustert und durch völlig neu gestaltete ersetzt worden, aber der eigentliche Grund für die dramatische Temperatursteigerung waren die neuen Öfen. Die alten Öfen besaßen eine Leistung von 18kW, die neuen sind doppelt so stark. Das Wasser wird durch eine automatische Aufgussanlage von oben auf den Ofen aufgebracht, fließt dann nach unten und verdampft. Die neuen Öfen sind also so konstruiert, dass der über 300° heiße Dampf, der beim Aufguss entsteht, nicht mehr von der obersten Steinschicht nach oben steigt, an der Decke reflektiert wird und von dort abgekühlt nach unten auf die Köpfe und Schultern sinkt, sondern nun seitlich aus der etwa einen Meter hohen und 360 kg schweren Steinsäule herausschießt und direkt auf alle ungeschützten Hautpartien der Saunasportler trifft. Insbesondere das Atmen ist erheblich erschwert, nach etwa zwei bis drei Minuten ist statt einer ruhigen langsamen Atmung nur noch ein flaches Hecheln möglich, um zu verhindern, den glühend heißen Dampf auf einmal in die Lunge eindringen zu lassen. Die neue Saunenkonstruktion verkürzt die durchschnittlichen Rundenzeiten jedenfalls ungemein und viele Saunasportler kamen anschließend zu der Einsicht, sich nicht optimal auf die Weltmeisterschaft vorbereitet zu haben. Die meisten hatten sich auf Rundenzeiten um die zehn Minuten vorbereitet und dementsprechend mehr Wert auf das Durchhalten bei einem gemäßigten Temperaturanstieg gelegt als auf der Ertragen einer extrem schnellen und heißen Dampfeinwirkung von allen Seiten. Die Organisatoren sahen sich zu dieser Änderung dadurch veranlasst, dass es im Finale des letzten Jahres zu einer unschönen Situation kam, als der vierfache Weltmeister Leo Pusa aus Helsinki nach über 18 Minuten als Vorletzter disqualifiziert werden musste, weil er wegen der Sauerstoffknappheit nicht mehr in der Lage war, auf die Zeichen der Schiedsrichter zu reagieren und anschließend hinter der Bühne eine längere Zeit lang ärztlich versorgt werden musste. Vor diesem Hintergrund war es also eine nachvollziehbare Entscheidung, die Runden auf keinen Fall mehr durch Sauerstoffmangel entscheiden zu lassen, sondern von vornherein die Wärmeentwicklung in der Kabine so zu steigern, dass die Runden fünf Minuten nicht überdauern können. Die neuen Kabinen und Öfen haben allerdings nicht nur Vorteile, von vielen erfahrenen Saunafreunden wurde kritisiert, dass das gewohnte Saunieren so nicht mehr möglich sei. Die Haut kann der schnellen Wärmeentwicklung nicht rechtzeitig mit der Schweißbildung entgegenwirken und es kann schneller zu Verbrühungen kommen. In der Tat berichteten einige Teilnehmer anschließend, überhaupt nicht geschwitzt zu haben. Insbesondere diejenigen, die sich unter den Duschen sehr stark abgekühlt hatten, kamen paradoxerweise oft immer noch frierend aus der Kabine. Wir waren allerdings über die neue Situation zuerst gar nicht so unglücklich, denn lange Sitzungen, die hohe Anforderungen an die Kondition stellen und das Zurechtkommen mit wenig Sauerstoff verlangen, liegen außer Frank keinem von uns und Frank war ja nicht dabei. Hohe Temperaturen ertragen wir wohl vergleichsweise gut, aber was uns beim Probesitzen in der 114° heißen Wettkampfsauna erwartete, übertraf unsere Befürchtungen. Schon nach dem zweiten Wasserguss, also nach etwas mehr als einer halben Minute, verspürten einige bereits starke Schmerzen und nach nur zwei Minuten mussten wir das Training abbrechen weil wir uns nicht schon vor dem Wettkampf verausgaben und Verbrühungen in Kauf nehmen wollten. Am Freitag mussten die Männer dann endlich zur "Rookie-Round" antreten. Diese Runde müssen alle Kandidaten bestreiten, die zum ersten Mal an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Prinzipiell beginnt jede Runde mit sechs Kandidaten. Im Laufe der Zeit verlassen immer mehr die Kabine und wenn die Anzahl derjenigen, die sich durch ihr Verharren in der Kabine für die nächste Runde qualifizieren können, ist die Runde beendet. Im Finale treten also die sechs Saunasportler an, die sich als die drei Gruppenbesten der beiden Halbfinale qualifiziert haben. Die zwölf Kämpfer der Halbfinale setzen sich aus den beiden jeweils Letzten der sechs Viertelfinale zusammen. Das Viertelfinale erreichen also 36 Teilnehmer. Die Viertelfinalrunden werden aus den jeweils beiden Letzten der einzelnen Achtelfinalgruppen ermittelt, die noch durch eine gewisse Anzahl von Sportlern erweitert werden, die zwar nicht unter den letzten beiden landen konnten, dafür aber die längste Zeit in der Sauna aushalten konnten. "Lucky Losers" werden sie genannt. Im Achtelfinale gab es dieses Mal 14 Runden, aus denen sich 28 Kämpfer direkt und acht über die Zeit qualifizieren konnten. Das Finale und die Halbfinalbegegnungen der Männer finden immer am Samstag statt, die anderen Runden am Freitag. Die Neulinge müssen den Nachteil hinnehmen, dass sie am Freitag drei Sitzungen überstehen müssen um sich ins Halbfinale einzuschreiben. Das ist neben der tendenziellen Schwäche der Neulinge wohl auch ein Grund dafür, dass bisher noch nie ein Neuling das Halbfinale erreichen konnte. Die Anfängerrunde begann am Freitag am 14:00h und die Temperaturen waren auf 88° zurückgenommen worden. In den weiteren Runden wurden die Starttemperaturen dann schrittweise bis auf 110° erhöht, so dass die Zeiten zwischen den einzelnen Runden nicht ohne weiteres vergleichbar sind. Am Freitag musste von den Saunarittern zuerst René antreten. Weil ein paar Angemeldete nicht erschienen waren, bestand seine Gruppe nur aus vier Teilnehmern und René meisterte die Aufgabe souverän. Nach fast zwei Minuten war die Runde dann schon vorbei und René hatte sich fürs Achtelfinale qualifiziert. Als nächstes trat Norbert an, der hoch motiviert nach Finnland gereist war. Er war bereit, den Finnen den Weltmeistertitel zu entreißen und hatte sogar schon angekündigt, dass die Finnen "sich ein anderes Hobby suchen können!" Für Norbert begann der Wettkampf allerdings mit einer kleinen Überraschung, denn die Neulinge aus Finnland und Russland wollten einfach nicht weichen und erst nach 7:52 stand der Finne auf. Norbert war zwar eine Runde weiter, aber der Preis dafür waren eine verbrühte Nase und angegriffene Haut. Die Zeit von 7:52 war übrigens die mit Abstand längste des gesamten Wettkampfes, selbst das Finale dauerte nur 3:45, war aber, wie bereits erwähnt, erheblich heißer. Michael war als nächster an der Reihe und er meisterte die Aufgabe mit Bravour. Ungefährdet saß er die gut drei Minuten ab, die ihm reichten die nächste Runde zu erreichen und Thomas (3:49) und Bernhard (2:48) hatten anschließend in ihren Vorrunden auch mit keinen größeren Problemen zu kämpfen. (... wird fortgesetzt)

    Der Spiegel über die Weltmeisterschaft

    In der Online-Ausgabe des Spiegels wird über die WM in Heinola berichtet. SPIEGEL ONLINE

    Saunaweltmeisterschaft 2009

    Norbert und ich sind zur Zeit wieder auf der Rückreise von Turku nach Stockholm. Unser Finnlandurlaub und das Turnier waren wunderschöne Erlebnisse, über die wir noch viel mehr zu berichten haben werden. Hier schonmal ein Foto der deutschen Delegation, die sich aus sieben Saunarittern und vier Saunafreunden aus dem Stralsunder Saunaverein zusammensetzte. Die Zusammenarbeit war klasse, vielen Dank nach Stralsund, es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch! Obere Reihe von links nach rechts: Michael Fath, Norbert Seek, Bernhard Strohmeier, René Schenk, Kai Schlüßler, Silvia Pfuhl, Klaus Christel, Beate Kopsick, Thomas Kefer Unter Reihe: Detlef Schneider, Petra Schneider.

    8. August 2009

    Sauna Weltmeisterschaft in Heinola

    Das neuste von der WM Unsere Silvia hat den 3. Platz und Beate den 6. Platz bei den Frauen errungen. Herzlichen Glückwunsch! Unsere männlichen Saunaritter haben es allesamt bis ins Viertelfinale geschafft und sind dann ausgeschieden. Trotzdem eine Riesenleistung wenn man bedenkt, wie heißt es dieses Jahr wurde und wie stark die Konkurrenz war. Selbst von Seiten der Finnen wurden Bedenken über mangelnde Luftzirkulation und die Hitzeentwicklung in den Wettkampfsaunen geäußert. Ein genauer Bericht mit Zeiten folgt in Kürze sobald die Ritter wieder deutsche Saunabretter unter den Hintern haben. Euer Ede

    Saunaritter wieder im Radio: HR-Info

    Saunaritter Bastian war gestern beim Hessischen Rundfunk zu Gast. HR-Info wollte es mal wissen: Sauna im Sommer? Immer! Meisterschaften? Ja klar! Im Interview mit Volker Hirt, dem Moderator der Sendung "Lebensart" ging es zur besten Sendezeit ging es natürlich nicht so heiss her wie bei den Meisterschaften in Stralsund oder Heinola, aber um den Hörern einen Einduck von 110 Grad Starttemperatur zu geben hat es dennoch gereicht. Und eins wurde wieder klar. Finnland ist die Saunanation Nr1. Wie lange noch kann keiner sagen, denn Deutschland hat ganz schön aufgeholt ;-) Zur Sendung Wiederholungen kommen auf HR-INFO am Samstag, 08.08.09 23:00 Sonntag, 09.08.09 11:00 und 17:00 Uhr

    3. August 2009

    Auf der Reise nach Heinola

    Norbert und Bernhard befinden sich grade auf der Reise nach Heinola. Wir haben den Landweg gewählt und momentan berichten wir von der Fähre von Stockholm nach Turku, wo wir heute Abend gegen 19:00h ankommen sollten, sofern es Käpt'n Iglo gelingt, das Sinken des Schiffes zu vermeiden. Gestern Abend waren wir in einem schönen Hotel in Stockholm. Dort feierte ein wilder Haufen von Engländern, Franzosen und Holländern bis in die frühen Morgenstunden. Als wir pünktlich um fünf Uhr zum Frühstück erschienen, hingen einige der Trunkenbolde immer noch in der Lobby herum und soffen Bier. "Die Franzosen gehen schlafen und die Deutschen gehen zur Arbeit. Kein Wunder, dass das nichts wird mit dem Land", sagte Bernhard und Norbert ergänzte: "So gewinnen die jedenfalls niemals einen Krieg." Am gestrigen Abend stand uns mal wieder nach einem schönen Uffguss der Sinn. Wir ließen die Hotelsauna richtig hochfahren und gossen trotz starker Bedenken, die sich zu heftigen Protesten auswuchsen, fünf Eimer Wasser auf den brutalen Ofen auf und sagten nur: "Bisher ist ja noch nicht viel passiert" und "Schon vorbei!". Hier auf der Fähre gibt es selbstverständlich auch eine Sauna, allerdings öffnet die erst um zehn Uhr, wir müssen also noch 45 Minuten bis zum nächsten Uffguss warten. Mal sehen, wieviele Eimer die uns hier an Bord zur Verfügung stellen. ;-)

    12. Juli 2009

    Siegesfeier und Indianer-Event in der Saunaburg

    Am Samstag fand in der Saunaburg in Rödermark im Rahmen eines indianischen Events unsere Siegesfeier statt. Obwohl viele Besucher gekommen waren, begann der Abend ruhig, es gab schamanisch-japanisches Essen und Rückenmassagen sowie echte Relax-Aufgüsse und die Vorlesung einer Glosse von Eckard von Hirschhausen über die Sauna. Um 21:15 begann das schamanische Ritual am Lagerfeuer. Die Heilpratikerin Petra verteilte Trommeln und Rhythmusinstrumente und zum Schlag der Trommeln wurden die reinsten Veitstänze aufgeführt. Im 1-2-3-4-Takt wiederholten die Saunaritter grinsend tausendfach das Mantra "ICH-WELT-MEI-STER" aber das war wohl nicht ganz im Sinne der Schamanin, sie fixierte uns mit glühenden Augen und sagte, dass wir so nie in die angestrebte Trance fallen würden. Nun gut, dann eben nicht. Es ist noch kein Schamane-Japane vom Himmel gefallen. Nach etwa 90 Minuten wurde uns dann so kalt, dass wir einen schönen warmen Aufguss herbeisehnten und anschließend gings nach nebenan in die Cocktailbar. "Lang Island Eisentee" lautete dort unser vielfach wiederholtes Mantra und die Eisentees verfehlten ihre Wirkung nicht: KLINGELING! Nach einer Stunde kehrten wir wieder in unsere Burg zurück und um 0:30h wurde der letzte Relaxer gegossen bei dem unser Staraufgießer Klaus ungewohnt fehlerfrei Gitarre spielte und dazu auch noch perfekt und textsicher sang. Einige Saunaritter waren mittlerweile etwas ungeduldig geworden und wollten nun endlich mal wieder von der Hitze "gestreichelt" werden, mit anderen Worten: "Schluss mit lustig!" Um 1:15h gab es dann den ersten "Schlag den Klaus" des Abends. Es wurde abartig heiß und nur Eddy und Bernhard konnten den Aufguss bis zum Ende sitzen. Franky und Michael zogen es vor, den Aufguss auszulassen, wohl wegen des Klingeling-Effekts des Eisentees. Eine Stunde später gab es den nächsten Burner, doch diesmal konnten Eddy, Stefan, Michael und Bernhard am Ende von der obersten Reihe die Siegeshymne "Saunaritter kriegst du nicht kaputt!" anstimmen. Der Rest des Abends spielte sich teils an der Bar, teils in der Sauna ab. Es gab noch einen Bieraufguss und eine Lesung und als sich die müden Krieger so gegen vier Uhr in die Kemenaten begaben waren alle Messen gelesen. :-) Wir haben gestern aber noch ein neues Talent gesichtet: Ralf ist anscheinend auch nicht so leicht "kaputt" zu bekommen. Schaun mer mal ...

    6. Juli 2009

    Die Finale der Herren

    Die Sieger: Petra Schneider, Timo Kaukonen, Bjarne Hermannsson, Detlef Schneider, Manfred Göbel, Frank Böhm, Silvia Pfuhl, Beate Kopsick und Tiina Mustonen. Das nationale Finale der Herren Am Samstag fand nach dem Finale der Frauen um die deutsche Meisterschaft das Finale der Herren statt. Wir waren glücklich, denn mit Frank Böhm, Thomas Kefer und Stefan Stein hatten wir drei Saunaritter ins Finale gebracht und alle waren fest entschlossen, es mit dem deutschen Rekordmeister, Detlef Schneider aufzunehmen. Detlef hatte in seiner bescheidenen Art schon direkt nach dem Halbfinale geäußert, dass er es dieses Mal wirklich nicht noch einmal schaffen könne, sein Halbfinale habe ihm so viel abgefordert, dass er "überhaupt keine Lust" mehr habe sich nun nochmal in diesen völlig überhitzten Raum zu setzen ... Nicht, dass wir es ihm abgenommen hätten, wir wussten, dass eine Menge Anstrengung notwendig sein würde, um Detlef zu besiegen, aber Frank, Thomas und Stefan würden zumindest nichts unversucht lassen. Außerdem waren noch Manfred Göbel und Herr Lippert aus Augsburg mit von der Partie, die in den Vorkämpfen bewiesen hatten, dass auch sie nicht leicht zu besiegen sein würden. Als erster musste Stefan dem anstrengenden Halbfinale Tribut zollen und schon nach knapp fünf Minuten rot wie ein Hummer die Sauna verlassen. Stefan hat in den letzten Wochen nach dem Überwinden einer lang anhaltenden Formkrise endlich wieder zu seinem alten Kampfgeist gefunden. Dieses Mal hat es eben noch nicht zu einer Medaille gereicht, doch der Aufwärtstrend ist nicht zu leugnen. Stefan ist wieder da! Nach einiger Zeit folgte Lippert auf Platz fünf und bald darauf musste auch unser Thomas mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden sein. Dennoch verdient Thomas Leistung höchsten Respekt. Nur knapp am Aus in der Vorrunde vorbeigeschrammt hat er ungeheuerliche Energien mobilisiert und sich im Viertel- und Halbfinale jeweils direkt für die nächste Runde qualifiziert. Man konnte ihm schon vor den Kämpfen ansehen, dass er nicht nochmal die Zitterpartie über die Zeitqualifikation hat gehen wollen. Gut gemacht, Thomas! Nun waren nur noch Manfred Göbel, Frank Böhm und Detlef Schneider übrig, um die Frage zu klären, wie das Edelmetall dieses Jahr verteilt werden würde. Manfred Göbel sitzt bis zum Schluss kerzengrade und starrt nach vorne. Diese Sitzhaltung ist in Anbetracht des von oben herabsinkenden Dampfes sehr beeindruckend. Frank und Detlef dagegen saßen bequem leicht nach vorn gebeugt und sahen so aus, als dächten sie an nichts Böses. Nach 8:51 hatte Manfred Göbel genug gelitten und begnügte sich mit der Bronzemedaille. Nun waren nur noch Detlef und Frank übrig. Die "Franky, Franky"-Anfeuerungsrufe der Saunaritter und unser "Saunaritter schwitzen bis zum Schluss"-Lied sowie einige textliche Variationen mischten sich mit den "Detlef, Detlef!"-Schreien der Fans des deutschen Meisters. Keiner der beiden machte Anstalten aufzustehen und wir beobachteten sorgenvoll Franks rechten Nasenflügel, der schon seit einigen Minuten ins Bläuliche spielte. Wir wussten aber auch, dass wir mit Frank die richtige Atemtechnik trainiert hatten und dass Frank auf gar keinen Fall alleine wegen einer blauen Nase aus der Sauna gehen würde. Die Spannung und die Atmosphäre vor der Bühne stiegen immer weiter. Schließlich musste Frank nach endlos scheinenden 9:37 aufgeben, ging aufrecht und schüttelte draußen dem alten und neuen deutschen Meister Detlef Schneider die Hand. Das Gold blieb wieder mal in Stralsund, aber die Saunaritter hatten noch eine Silbermedaille eingesammelt! Als Frank aus der Kabine kam, war er nur kurz irritiert, fand aber sehr schnell wieder zur alten Kampfeslust zurück als Detlef nun aber wirklich keine Lust mehr hatte mit fünf Finnen das Finale auszufechten und Frank den letzten Platz im Finale anbot. Frank zögerte erst kurz, aber nach einer motivierenden Unterhaltung mit Bernhard, bei dem er seinen blauroten Zinken dick mit Heilsalbe einbalsamiert bekam, entschloss er sich, das Unmögliche zu versuchen! Das internationale Finale der Herren Unmittelbar vor dem Ende der Abkühlungsphase vor Beginn des Kampfes ging Bernhard nochmal zu Frank und sagte zu ihm: "Du hast in diesem Finale einen großen Vorteil den du nutzen solltest, Frank." Frank schaute irritiert: "Ich habe einen großen Nachteil, mir brennt die Nase ab!" "Das meine ich nicht. Schau, die da" sagte Bernhard und zeigte auf die Finnen, die sich immer noch aus den Wasserschläuchen abkühlten, "die können einfach nicht vor dir rausgehen. Du bist für sie der krasse Außenseiter. Also kannst du kontrollieren, wann sie rausgehen. Du allein kannst es entscheiden. Sie haben keine Wahl, sie müssen sogar ohnmächtig werden, wenn du willst. Du kannst sie so fertig machen, dass sie es niemals vergessen werden!" Frank lachte. Das gefiel ihm offensichtlich. Der entschlossene Blick, mit dem Frank dann ins Finale ging, machte uns Hoffnung und es sollte ein Finale werden, wie wir es uns nicht hätten träumen lassen. Von der ersten Minute an feuerten wir unseren Frank an. Nach 9 Minuten bat Bernhard Engin zum DJ zu gehen und um Franks Lieblingssongs "Engel" und "Sonne" von Rammstein zu bitten. Der Wunsch wurde prompt erfüllt. "Hörst du Frank, sie spielen unser Lied!" brüllten die Saunaritter bei den ersten Takten von "Engel". Frank fing an zu grinsen und wippte sogar ganz leicht im Takt mit. Später sagte er, die Songs hätten ihn zu dem Zeitpunkt extrem motiviert. 14 Minuten waren mittlerweile vergangen und noch immer saßen alle sechs Wettkämpfer in der Sauna. Frank verzog jetzt bei jedem Wasserstoß schmerzhaft den Mund, aber die Finnen waren zu dem Zeitpunkt auch schon schwer vom Kampf gezeichnet. Aari Peka Paavola tropfte wie ein Kieslaster, Per-Erik Holmqvist, der Dritte der Weltmeisterschaft 2009, saß auf Platz 1 und von außen konnte man gut sehen, dass ihm Schweiß und Speichel aus den Mundwinkeln liefen. Markku Mustonen, der Vizeweltmeister von 2007 und überlegener Sieger des Vorjahres in Stralsund konnte seine Augen nicht mehr starr nach vorne gerichtet halten. Bjarne Hermannsson, der Weltmeister von 2009, saß tief eingesunken und selbst Rekordweltmeister Timo Kaukonen war im Gesicht schon aufgedunsener als sonst. Nach 16 Minuten ging Ossi Arvela, der Organisator der Weltmeisterschaft und Teamchef der Finnen zum Wettkampfrichter und sagte besorgt, dass bald der Sauerstoff in der Kabine knapp werden würde und bat darum, die Sanitäter bereitzuhalten, er fürchtete um die Gesundheit seiner Sportler. Endlich stolperte nach 17:21 Markku Mustonen aus der Kabine. Er musste regelrecht gestützt werden, der Sauerstoffmangel hatte ihn fast ohnmächtig werden lassen. Die Menge jubelte frenetisch, Frank hatte den ersten Favoriten besiegt! "Nur noch vier, nur noch vier!" skandierte die begeisterten Saunafans aus allen Teilen Deutschlands. Immerhin wurde dadurch, dass die Türen aufgingen, wieder frische Luft in die Kabine geflutet, so dass jetzt wieder genügend Sauerstoff vorhanden war. Etwa zwei Minuten später versuchte Per-Erik Holmqvist sich zu erheben, er strauchelte vor Schwäche und er stolperte fast aus der Tür in die Arme der Helfer. Kurz darauf folgte Aari Peka Paavola, der auch nicht grade eine glückliche Figur machte. Frank hatte sie wirklich fast in die Ohnmacht getrieben! Jetzt gab es kein Halten mehr, die Menge tobte vor Begeisterung und schrie wie aus einer Kehle "FRANKY, FRANKY!". Doch nun war auch für Frank der Zeitpunkt gekommen um aus der Sauna zu gehen. Nach sensationellen 20:21 verließ er krebsrot aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht, das "Hat hier jemand noch irgendeine Frage?" zu sagen schien die Kabine. Er wurde von den Saunarittern jubelnd in Empfang genommen und in den Abkühlbereich begleitet. Wenige Sekunden nach Frank verließen dann auch sichtlich erleichert Bjarne Hermannsson (20:30) und Timo Kaukonen (20:32) das Finale. Timo hatte die Gold- und Bjarne die Silbermedaille gewonnen, aber für Frank und die Saunaritter war diese Bronzemedaille ein ganz großer Sieg. Der Saunaritter (engl. Sauna Knight) Frank wurde von den Finnen anschließend nur noch Sauna Nightmare genannt und sie bestanden darauf, dass er sich zur Weltmeisterschaft in Heinola anmeldet. Wahnsinn, Frank, das war der Hammer!