11. Dezember 2008

ADAC Mitglieder im Monte Marode

Wellness: Schwitzen zum Vorteilspreis In den Sauna- und Wellnessanlagen von Monte Mare erhalten ADAC Mitglieder zehn Prozent Rabatt. Der Vorteil gilt für bis zu zwei Personen auf die Tageskarten für Freizeitbad,Saunaparadies oder sogar im Indoor-Tauchzentrum Monte Mare Rheinbach. Zusätzlich gibt es pro Person ein alkoholfreies Getränk gratis. Weitere Informationen unter: www.monte-mare.de/adac Quelle: ADAC Motorwelt Heft 12 Dezember 2008 Ob die gelben Engel auch einen aus der Sauna ziehen wenn man mal wieder in der Bank der Aufgusssauna eingebrochen ist ? Auf jeden Fall sollte man den Rabatt nutzen damit der Aufenthalt nicht ganz so teuer wird. Euer Ede

Saunaritter auf Tour: Die nächsten Termine

Die besinnliche Zeit naht und einige von uns haben Urlaub. Was macht ein Saunaritter mit der ganzen Freizeit? Richtig, er geht saunieren. Wir haben einige Anlagen in der Region noch nicht besucht, Erzhausen zum Beispiel, oder Mainaschaff und Bad Kreuznach. Dann gibt es auch noch zwei Anlagen in Wiesbaden und eine in Mainz, in denen wir noch nicht gewesen sind. Das werden wir zwischen Weihnachten und Neujahr nachholen oder im neuen Jahr. Hier sind erstmal die nächsten Termine, soweit bekannt. Die Lücken werden bestimmt noch gefüllt. Sonnabend, 13.12.: Monte Marode, Obertshausen Sonntag, 14.12.: Titus Thermen, Frankfurt Montag, 15.12.: Dienstag, 16.12.: WellVenture, Griesheim Mittwoch, 17.12.: Rimmini, Offenbach Donnerstag, 18.12.: Sauna Park, Wiesbaden Freitag, 19.12.: Taunus Therma, Bad Homburg Sonnabend, 20.12.: Sonntag, 21.12.: Montag, 22.12.:

Saunaritter Thomas hat Geburtstag!

Unser Kamerad Thomas feiert heute Geburtstag! Gestern haben wir uns noch im Rimmini gemeinsam das Fell verbrannt und heute hat er schon Geburtstag! Ich habe ja aus einer gewonnenen Wette noch eine Kiste Mumm-Sekt in Aussicht. Die kommt möglicherweise im Laufe des nächsten Jahres irgendwann mal bei uns an. Und wenn die dann irgendwann angeliefert wird, dann stoßen wir auf all die ganzen heimlichen Geburtstage an, die uns beinahe entgangen wären. Prost, Thomas, alles Gute zum Geburtstag von der ganzen Saunaritterschaft!

9. Dezember 2008

Saunaritter auf Tour: SAUNA PARK, WIESBADEN

Heute abend waren drei Saunaritter im Sauna Park in Wiesbaden. Kurzum: Diese Anlage ist ein Geheimtipp für Freunde der heißen Aufgüsse! Es wurde sehr heiß in der Aufgusssauna und wir werden diese Anlage in nächster Zukunft wieder besuchen, das steht fest. Die Anlage ist schon seit 22 Jahren in Betrieb, ist aber sehr gepflegt und perfekt modernisiert. Es gibt ein schönes Schwimmbecken, einen Whirlpool, zwei Eintauchbecken mit glasklarem und eiskaltem Wasser, mehrere Aromasaunen, Massageräume, Solarien, ein Bio-Sanarium und natürlich die beiden "Reaktoren": Die Trockensauna und Aufgusssauna sind nur durch eine Glasscheibe getrennt und in ihnen sorgt jeweils ein mächtiger 24kW-Ofen dafür, dass die Berge von Lavasteinen auf Kernschmelztemperatur gehalten werden. Trotz der geringen Ansteuerung von nur 87° hat ein einziger Eimer Wasser dazu geführt, dass der explosionsartig aufsteigende Dampf uns unvermittelt und aggressiv in die Seiten und Waden biss. Eigentümer und Saunameister Thomas verstand es, durch kunstvolles Wedeln das Temperaturempfinden noch ein wenig zu steigern und zu variieren. Als wir uns danach im Abkühlbecken wiedertrafen, waren wir uns einig, dass bei diesem Aufguss nicht viel mehr gegangen wäre. Wie uns Thomas, der sich auch sehr interessiert nach Saunameisterschaften und Saunarittern erkundigte, mitteilte, sei es in der Trockensauna noch brutaler, und wenn wir wollten könne er für unsere Truppe dort gern einmal ein paar Aufgüsse anbieten. Begeistert stimmten wir zu und werden demnächst wohl mal mit einer größeren Gruppe dort erscheinen. Erfreulich sind auch die günstigen Preise: Eines Tageskarte kostet 12,50€, ein Hefeweizen sensationelle 2,50€. Außerdem hat der SAUNA PARK täglich bis 24:00h geöffnet. Natürlich kommt aber auch der entspannende Teil nicht zu kurz. Wer dort in Ruhe entspannen möchte, findet reichhaltig Gelegenheit. Es gibt sogar eine kleine "Privatsauna", die man dadurch für sich reservieren kann, indem man ein Schild mit der Aufschrift "reserviert" vor die Tür hängt. Wer zuerst kommt, den belohnt das Leben. Fazit: Neben dem WellVenture in Griesheim und den Titus-Thermen in Frankfurt ist auch der Sauna Park in Wiesbaden für Freunde der heißen Aufgüsse eine Reise wert.

7. Dezember 2008

Saunaritter auf Tour: SODENIA THERMA, BAD SODEN

Am Freitag waren zwei Saunaritter in der Sodenia Therme in Bad Soden zu Besuch. Diese Therme unterscheidet sich von den meisten dadurch, dass man hier den koreanischen Saunastil pflegen kann. Dazu gehört unter anderem, dass man nicht nackt, sondern in Shorts und T-Shirt sauniert. Die Therme besteht aus drei Ebenen. Auf der ersten Ebene ist eine koreanische Saunaanlage, auf der zweiten Ebene befinden sich zwei finnische Saunen, in einer von denen stündlich Aufgüsse stattfinden sowie zwei erfrischend kalte Eintauchbecken und in der dritten Etage befindet sich ein großes Thermal-Sole-Schwimmbad und noch ein koreanische Lehm-Löss-Sauna. Das Schmuckstück der Sodenia-Therme ist die koreanische Saunaanlage in der ersten Etage. Dort kann man sich vor den drei Saunakabinen auf einem beheizten Jade-Fußboden entspannen oder in der Lehm-Löss-, der Eichenkohle- oder der Eibenkraut-Sauna bei 60, 50 oder 80 Grad schwitzen. Das Tragen der Kleidung wird dabei nicht als unangenehm empfunden, sondern es ist sogar eine recht angenehme Erfahrung. Saunagängern, die auf reine Entspannung aus sind, kann die Sodenia-Therme in Bad Soden als Geheimtipp sehr empfohlen werden. Außerdem ist uns die ungewöhlich freundliche Behandlung durch das Personal in sehr guter Erinnerung geblieben. Wir bekamen einen kostenlosen Tee und eine freundliche Einweisung in die Anlage.

Saunaritter Engin 1. Deutscher Meister im Thermischen Quartett!

Gestern fand endlich das Finale im Thermischen Quartett statt. Für die Experten war es keine Überraschung, dass Engin den Wettbewerb einen Tag nach seinem Geburtstag gewann, denn er ist als guter Allrounder bekannt. In den Disziplinen "Chili Con Mad Dog Sauce" und "Kalt Duschen" ging er über die volle Distanz und teilte sich mit anderen Kämpfern den ersten Platz, im Saunieren gelang ihm mit 10 Minuten und 11 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung, die an diesem Tag nur von Ritter Michael mit 10:37 noch übertroffen werden konnte. In der Disziplin "Wassertrinken" war Engin unschlagbar, denn er schaffte es die geforderten 1,5 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure in 1:15 zu leeren. Hochverdient und mit einigem Abstand gewann er den Wettbewerb mit 20,5 Punkten vor unserem neuen Shooting-Star Norbert (17,5 Punkte) und Michael (15 Punkte). Bei den Damen konnte Ritterin Beate jede Disziplin klar gewinnen und den Titel erringen. In der Jugendklasse gewann Robin Stein im Stichkampf durch Negerkusswettessen gegen Sebastian Kefer. Wie hart der Titel umkämpft wurde, zeigt sich auch darin, dass einige schon nach der ersten Disziplin schwer angeschlagen waren und große Probleme mit ihren Mägen bekamen. Bei der nächsten Meisterschaft wird das "Chili Con Mad Dog Sauce"-Essen deswegen nicht mehr stattfinden, denn viele Kämpfer gingen über die eigenen Grenzen hinaus und hatten große körperlich Schwierigkeiten.

2. Dezember 2008

6. Dezember: 1. DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IM THERMISCHEN QUARTETT

Es ist soweit: Am nächsten Samstag findet die erste Deutsche Meisterschaft im THERMISCHEN QUARTETT statt! Austragungsort: Leistungsstützpunkt Maintal. Begin: 11:00h Startgebühr: 5 Euro (inkl. Energiekosten, Getränke, Speise) 1. Preis: T-Shirt und Urkunde. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, schreibe eine E-Mail an: team@saunaritter.de Das Thermische Quartett findet in vier Runden statt. 1. Runde: Chili Con Carne. Jeder Teilnehmer bekommt 200ml *extrem* scharfes Chili Con Carne vorgesetzt (Gewürzt mit MadDog 357 Hot Chili Sauce). Alle 15 Sekunden wird das Kommando gegeben, einen Esslöffel voll davon zu essen. Wer verweigert, scheidet aus. Maximale Dauer: 15 Minuten. Punktewertung: Bei N Teilnehmern bekommt derjenige, der zuerst ausscheidet 1 Punkt, der zweite 2 Punkte usw., bei gleichzeitigem Ausscheiden werden die Punkte geteilt. 2. Runde: Wassertrinken. Jeder Teilnehmer bekommt zwei Liter kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Wer das Wasser zuerst ausgetrunken hat bekommt N Punkte, der zweite N-1 Punkte usw. Maximale Dauer: 15 Minuten. Wenn danach mehr als ein Kämpfer noch nicht alles ausgetrunken hat, entscheidet die getrunkene Menge über die Punktevergabe. 3. Runde: Wettkampfsauna. Unter den üblichen Wettkampfbedingungen wird bei 110° mit automatischem Aufguss sauniert und die Verweilzeit in der Kabine gemessen. Maximale Dauer pro Durchgang: 15 Minuten. 4. Runde: Duschen. Unter der Brunnenwasserdusche des Leistungsstützpunkts setzen sich die Kämpfer auf einen Stuhl und müssen möglichst lange unter dem Brausestrahl des 4 Grad warmen Wassers verharren ohne sich zu bewegen. Maximale Dauer: 10 Minuten pro Kämpfer. 8o)

28. November 2008

29. 11. 2008: Rebstockbad, Frankfurt

Morgen am Samstag werden die Saunaritter das Rebstockbad in Frankfurt am Main besuchen. Wir werden so ab 14:00h eintreffen und würden uns freuen, andere interessierte Saunafreunde zu treffen. Nachbericht (7.12.2008) Das Rebstockbad ist eine schöne und ansprechende Anlage mit vielen Saunen. Besonders gefallen hat uns die Sauna "Mongolei", eine im Außenbereich gelegene Blockhaussauna, in der es nur eine erhöhte Sitzreihe gibt, die allerdings mindestens dreißig Saunafreund Platz finden. Diese Sitzreihe ist um drei der vier Seiten eines riesigen Steinofens mit quadratischer Grundfläche angeordnet. Aufgegossen wird direkt aus dem Eimer. Dabei wird es schön heiß. Die andere Aufgusssauna trägt den Namen "Shogun". Auch darin werden warme Aufgüsse angeboten, die uns gefallen haben. Gefallen haben uns auch die Wasserrutschen im Schwimmbad. Es gibt zwei Röhren, von denen eine völlig abgedunkelt ist. Das hat auch Spaß gemacht. Leider hatten wir nicht den ganzen Tag lang Zeit, denn für jede Aufenthaltsstunde werden 4 Euro verlangt ohne dass es eine Höchstgrenze gibt, aber das Rebstockbad hat uns trotzdem gut gefallen.

27. 11. 2008: Gürtelprüfung

An der gestrigen Gürtelprüfung nahmen zwei neue Kandidaten teil: Norbert, der Herausforderer aus Griesheim und Martin, den wir in der Titus-Therme als Aufgießer getroffen haben. Beide waren sehr stark und wir konnten es kaum glauben, dass beide bei ihrem ersten Versuch bereits die 6-Minuten-Marke übertreffen konnten! Man darf nicht vergessen, dass in der Wettkampfsauna andere Gesetze gelten als bei Aufgüssen in öffentlichen Saunen, zum Beispiel endet ein Gang in der Wettkampfsauna damit, dass der Kämpfer aufgibt und herausgeht, bei einem Aufguss und sei er noch so heiß kann der Saunist "gewinnen", indem er bis zum Ende sitzen bleibt. In öffentlichen Saunen geht es normalerweise nicht darum, dem Schmerz so lange wie möglich zu widerstehen, im Unterschied zu der Wettkampfsauna. Die mentalen Implikationen sind entsprechend schwierig umzusetzen, besonders beim ersten Versuch. Martin erreichte aber dennoch bärenstarke 6:25 und Norberts Bestzeit waren fast unglaubliche 8:22! Die drei Tagesbestzeiten erreichten allerdings Thomas und Stefan mit jeweils 9:05, dicht gefolgt von Bernhard mit 9:04. Sehr stark war auch wieder Saunaritter Beate, die zum ersten Mal die 7-Minuten-Grenze überschritt und mit 7:07 bewies, dass ihre Formkurve immer noch weiter nach oben zeigt. Thomas überschritt erstmalig die 9-Minuten-Marke und erzielte so eine Anschrift für den grünen Gürtel, die er demnächst noch einmal bestätigen muss, Stefan bestätigte den orangenen Gürtel und erzielte ebenfalls eine Anschrift für den grünen Gürtel. Bernhard bestätigte seine Anschrift vom letzten Mal und erlangte somit als erster Saunaritter den grünen Gürtel. Gürtelränge: Bernhard: Grün Thomas: Orange, Anschrift für Grün Stefan: Orange, Anschrift für Grün Michael: Orange, Anschrift für Grün-Orange Engin: Orange Beate: Gelb, Anschrift für Orange Norbert: Anschrift für Grün-Orange Martin: Anschrift für Orange-Gelb Bastian: Anschrift für Gelb Uschi: Anschrift für Gelb

26. November 2008

Saunaritter wehren Angriff des Herausforderers ab!

Das Duell am Dienstag im Wellventure zwischen den Saunarittern und dem Herausforderer Saunafreund Norbert sah keinen Sieger! Als die letzten Saunaritter am Dienstag gegen 18:30h im Wellventure eintrafen, war dort bereits das Wettkampffieber ausgebrochen. Mindestens 30 Freunde der heißen Aufgüsse waren erschienen, um das Ereignis mitzuverfolgen. Im Eingangsbereich des Wellventures hatte Saunamagier Carsten eigens ein Plakat aufgestellt, das auf den abendlichen Wettkampf in zwei Runden hinwies. Es waren zwei "superheiße Indianeraufgüsse" angekündigt, die jeweils um 19:30h und 20:30h stattfinden sollten. Die Ritter waren in doppelter Mannschaftsstärke (Bea, Bernhard, Engin, Michael, Stefan und Thomas) erschienen, doch der Herausforderer ließ auf sich warten und so kam es dann erst um 20:30h zum angekündigten Showdown. Doch zunächst wollten die Saunaritter den 19:30h-Indianeraufguss testen. Sie staunten nicht schlecht, als sich um kurz vor halb acht bereits ungefähr 30 Saunafreunde vor der glühend heißen Kräuter-Stein-Sauna versammelt hatten, um zusammen beim "Indianer" anzutreten. Niemand hatte allerdings später eine Erklärung dafür, warum der "Indianer" nicht so richtig weh tun wollte. Carsten goss eine um die andere Kelle Wasser über die Steine, doch es stellten sich in der obersten Reihe keinerlei Schmerzen ein. Als ungefähr nach zehn Minuten der Sauerstoff knapp wurde, wurde nach kurzer Absprache mit den Anwesenden beschlossen, den Aufguss zu beenden und um halb neun eine andere Aufgusstechnik zu wählen und auch vorher nochmal richtig viel Frischluft in die Kabine zu wedeln. Da erschien endlich der Herausforderer! Ungünstige Arbeitszeiten und schlechte Verkehrsverhältnisse hatten zur Verspätung geführt, dafür hatten die Saunaritter vollstes Verständnis. Was dem ersten Aufguss an Bissigkeit fehlte, das hatte der zweite allerdings doppelt! Schon nach der ersten Kelle Wasser, die Carsten um halb neun auf den Ofen goss, hörte man verhaltenes Ächzen von einigen der Saunafreunde, die auch zu diesem Aufguss wieder vielzählig erschienen waren. Als Carsten dann den Takt steigerte verließen schon die ersten die oberste Reihe und auch die mittlere Reihe lichtete sich bereits und als Carsten anschließend mit dem Fächer die Reihen abfuhr, verließ noch mehr Saunisten der Mut. Zu Beginn der dritten Runde saßen in der obersten Reihe nur noch die Saunaritter, der Herausforderer und ein anderer Saunafreund. Dann klatschte ein halber Eimer Eis auf den Ofen, gefolgt von einem weiteren halben Eimer Wasser. Michael, der neben Bernhard saß und schon den halben Tag in einer anderen Sauna, in der er selbst als Aufgießer tätig ist, verbracht hatte, bekam Probleme mit der Luft und musste sichtlich erschöpft die Kabine verlassen. Carsten goss ungerührt und gnadenlos mehr Eis und noch einen halben Eimer Wasser auf den Ofen und kurz vor dem finalen Abwedeln bekam auch Bea Probleme mit der Atmung und ging hinaus. Nun saßen außer dem Herausforderer und dem anderen Saunafreund noch Bernhard, Engin, Stefan und Thomas in der obersten Reihe. Alle Saunaritter saßen ruhig in ihren Wettkampfpositionen und blickten sehr entschlossen drein, aber auch der Herausforderer zeigte keine Anzeichen von Unruhe, nur ein leichter Zug von Anstrengung war in seinem Gesicht auszumachen. Beim abschließenden Abwedeln ließ sich dann niemand mehr zum Aufstehen bewegen und so endete das Duell ohne klaren Sieger. Die Saunaritter gratulierten dem Herausforderer zu seiner starken Leistung und luden ihn zur Gürtelprüfung am Donnerstag in den Leistungsstützpunkt Maintal ein. Das akzeptierte er und alle sind nun gespannt darauf, für welchen Gürtel sich Saunafreund Norbert morgen abend qualifizieren wird. An dieser Stelle auch noch eine Gratulation an den unbekannten Saunafreund, der den zweiten "Indianer" ebenfalls überstand und ein herzliches Dankeschön an das Wellventure, besonders an Besitzerin Jeannette und an Saunamagier Carsten dafür, dass sie diesen wunderbaren Wettkampfabend ermöglicht haben.

24. November 2008

"SAUNARITTER Turnier" im Wellventure (WV), Griesheim!

Im WV findet am 25. November, ab 19:00h zum ersten Mal ein Saunaritterturnier statt. Ein mutiger Stammgast des WV (Norbert) hat die Saunaritter zu einem Wettkampf herausgefordert. Natürlich nehmen wir die Herausforderung an und werden aus Respekt mit mindestens sechs Saunarittern einreiten. Wer sich diesen Wettkampf nur entspannt anschauen oder sogar teilnehmen möchte, möge morgen ins WV nach Griesheim kommen. Falls wir verlieren sollten, würden wir zu einem Rückkampf in unsere Wettkampfsauna im Leistungsstützpunkt Maintal bitten. Über den Ausgang des Wettkampfes werden wir selbstverständlich hier berichten. Wer weiß, vielleicht fordern uns ja noch andere Freunde der heißen Aufgüsse mutig heraus? Wir kommen dann gerne darauf zurück.
Engin
Bisher haben Beate, Bernhard, Engin, Michael, Stefan und Thomas schon zugesagt.

Saunaritter auf Tour: GARTEN EDEN, DIETZENBACH

Am Samstag führte uns unser Tourplan nach Dietzenbach ins "Garten Eden". Als erstes fiel uns auf, dass im Garten Eden die Aufgüsse im Halbstundenrhythmus angeboten werden, was uns sehr entgegenkam. Ich habe von 13:30h bis 19:00h insgesamt 12 Aufgüsse mitmachen dürfen. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass Aufgießer Tobi vor dem 16:30h Aufguss sagte, dass "die Saunaritter zu Gast sind und um 17:00h einen heißen Aufguss in der Schweigesauna anbieten". Tatsächlich erschienen dann um 17:00h einige Saunafreunde in der Schweigesauna und weil es so gut gefallen hat, durfte dann um 18:00h Saunaritter Stefan noch einmal die Hitzefestigkeit der Saunafreunde auf die Probe stellen. Das "Garten Eden" ist eine sehr entspannende Anlage, die durch ihre Weitläufigkeit und großzügige Platzbemessung beim Erholung suchenden Saunafreund keine Wünsche offen lässt. Im Außenbereich gibt es eine große Lapplandsauna, in der zur vollen Stunde Aufgüsse stattfinden und eine Maa-Sauna, in der man gegen den Aufpreis von 4,80 an einem "finnischen Saunaritual" teilnehmen kann. Dieses Ereignis hat eine Dauer von über 100 Minuten und man erhält freie Getränke (Bier, Cocktails, Wasser, Säfte), von daher spart man sogar noch, wenn man daran teilnimmt. Ein schönes großes Schwimmbecken und eine weitläufige Liegewiese, sowie die Schweigesauna findet man ebenfalls im Außenbereich. Im Innenbereich befindet sich das Restaurant, welches ein exzellentes Speiseangebot bereithält, drei Innensaunen, ein Dampfbad und ein Whirlpool. Im Innenbereich finden in der Aufgusssauna zur jeder halben Stunde Aufgüsse statt, also um 13:30h, 14:30h, und so weiter. Sowohl in der Lapplandsauna als auch in der Innensauna sind die Sitzreihen sehr breit nach hinten, das heißt, dass die Füße auch dann noch bequem Platz finden, wenn der Platz in der vorderen Reihe schon besetzt ist. Dadurch wird verhindert, dass der Vordermann Schweißtropfen abbekommt. Wie oft hat man schon folgenden mühsamen Dialog geführt? "Sie blockieren zwei Plätze, würden Sie bitte ein bisschen nach vorne rücken?" - "Wenn Sie rechtzeitig gekommen wären, hätten Sie auch einen Platz bekommen" - "Dann hätten aber die anderen keinen mehr bekommen, rücken Sie doch bitte etwas nach vorne, damit alle zufrieden sind." - "Nein, das tue ich nicht, das sehe ich gar nicht ein." Im Garten Eden gibt es solche Diskussionen nicht. Das Personal im Garten Eden ist von der Dame an der Kasse bis zur Bedienung im Restaurant sehr freundlich und zuvorkommend, einen besonders guten Eindruck haben aber die Aufgießer gemacht. Diese haben sich eine Wedeltechnik angeeignet, die uns bis dato unbekannt war. Beim Einwedeln der Frischluft vorm Beginn des Aufgusses wird ein kleines angefeuchtetes Handtuch über die lange Seite zusammengelegt, so dass das Handtuch eine quadratische Form hat. Dann wedelt der Aufgießer von außen vor der Tür stehend mit einer Bewegung, die von unten nach oben geht, Luft in die Kabine, wobei das Handtuch durch das Auseinanderziehen der Ecken seine quadratische Form beibehält. Durch die Schwere des feuchten Handtuchs begünstigt kann so sehr viel kühle und frische Luft in die Kabine gelangen, in der Lapplandsauna werden zusätzlich noch die Fenster geöffnet und so ist es möglich quasi die gesamte Luft in der Sauna auszutauschen. Die Aufgüsse im Garten Eden werden liebevoll mit perfekter Wedeltechnik vorgetragen, bieten beeindruckende Dufterlebnisse. Als Beispiel sei hier nur ein Aufguss von Daniel erwähnt, als in der ersten Runde kein Wasser sondern Menthol-Kristalle auf die Steine aufgebracht wurden. Ein sehr intensiver Duft breitet sich unverzüglich aus und machte auch diesen Aufguss zu einem besonderen Erlebnis. Das Garten Eden ist eine großartige Anlage und wir werden dort sicherlich bald mal wieder erscheinen und dann auch an dem finnischen Saunaritual teilnehmen.

21. November 2008

Saunaritter auf Tour: WELLVENTURE, GRIESHEIM (2)

Am Dienstag waren wir wieder im Wellventure in Griesheim. Dass das wahrscheinlich die schönste Anlage ist, die wir je besucht haben, hatten wir ja schon gesagt, was wir aber noch nicht gewusst hatten, war, dass am Dienstag der Eintritt dort nur 11,99 kostet! Zusätzlich lernten wir am Dienstag noch die Aufgüsse von Carsten kennen und die werden uns wohl auch noch eine Zeit lang in guter Erinnerung bleiben. Kurz nach unserer Ankunft sahen wir, dass für 19:30h und 20:30h zwei "Spezial-Indianer-Aufgüsse" ins Programm genommen worden waren und darüber haben wir uns natürlich auch ganz besonders gefreut. Nach dem 19:00h-Aufguss hatte die Kräuter-Stein-Sauna um 19:30h natürlich noch nicht die volle Temperatur erreicht, aber trotzdem kam der Indianer-Aufguss schon ziemlich warm bei uns an. Als Carsten dann darauf hinwies, dass der nächste Indianer-Aufguss nochmal erheblich wärmer werden würde, wurde ich so langsam skeptisch, ob ich den unbeschadet überstehen würde. Pünktlich um 20:30h betraten wir dann wieder die mittlerweile extrem erwärmte Sauna und direkt nach uns trat Carsten ein. "Jetzt ist mir klar, warum das hier 'Indianer-Aufguss' heißt", dachte ich, "Carsten sieht ja aus wie eine Squaw!" Vom Kopf bis zu den Füßen hatte er sich zum Schutz vor der Hitze eingewickelt. Auf dem Kopf trug er einen Saunahut aus dickem Filz, um den Oberkörper eine Art Pferdedecke und an den Händen hatte er dicke Arbeitshandschuhe. Er brachte einen Eimer mit Wasser, eine Gießkanne voller Wasser und noch ein paar Schaufeln Eis mit. "Das kann ja lustig werden!", dachte ich als ich das sah, aber wir waren natürlich fest entschlossen, bis zum Ende auszuhalten. Schon das Abwedeln nach der ersten Runde war sehr warm. Carsten stellte sich mit einem großen chinesischen Fächer direkt vor mich und fächerte mir die glühend heiße Luft direkt ins Gesicht, aber das tat er bei allen, die oben saßen. Die Luft war extrem heiß und während der Fächerei musste ich die Luft anhalten. Diese Art Abwedeln wiederholte sich noch zweimal und jedesmal wurde es heißer. Wir überstanden aber auch diesen Aufguss und freuten uns nachher über unsere Leistung und natürlich auch darüber, dass wir auch dieses Mal wieder über alle Maßen freundlich empfangen wurden. Man spürt förmlich, wie sehr sich die Angestellten dort ins Zeug legen und wie sehr ihnen die Arbeit dort Spaß macht. Das überträgt sich natürlich auf die Stimmung. Wir haben im Wellventure immer viel Freude und können diese Sauna jedem nur wärmstens empfehlen. In zwei oder drei Wochen schauen wir Dienstags abends bestimmt mal wieder rein.

16. November 2008

Saunaritter auf Tour: TITUS THERMEN, FRANKFURT

Gestern waren wir in den Titus Thermen in Frankfurt am Main. Die Titus Thermen befinden sich im Einkaufszentrum Nord-West und sind sehr großzügig angelegt. Auf drei Ebenen gibt es etliche Saunen und Dampfbäder, Whirlpools und große Abkühlbecken. Alles natürlich tiptop gepflegt und sehr sauber. In den meisten Aufgusssaunen finden automatische Aufgüsse statt, nur in der 85°-Sauna wird zur vollen Stunde noch per Hand aufgegossen, wenn es dort zu voll ist, findet noch ein zweiter manueller Aufguss in der 100°-Sauna statt. Die automatischen Aufgüsse fanden wir aber etwas langweilig und so verlegten wir uns auf die herkömmlich gegossenen Sitzungen. In den Titus Thermen wird heiß aufgegossen! Nach dem 18:00h- Aufguss befanden Thomas und ich, dass die "Agonie" noch nicht erreicht sein kann, solange man sich beim letzten Abwedeln noch einmal grade hinsetzt und die Arme hinter den Kopf legt. Als in der dritten Runde des 19:00h-Aufgusses, den wir aus Platzgründen in der 100°-Sauna mitmachten, die letzten 12 Kellen Wasser auf den Ofen aufgebracht waren, saßen Bea, Bernhard, Engin, Michael und Thomas tief nach vorne gebeugt und schützten ächzend ihre Ohren mit den Händen vor dem Dampf. Das anschließende Abwedeln war noch einmal sehr heiß und Michael stiegt als erster von der obersten Bank. Wenn Michael als erster geht, dann muss es heiß gewesen sein! Es dauerte nicht lange bis unser Organisationswart Engin sich mit den Mitarbeitern der Titus Thermen zu einem Gespräch im Gastro-Bereich eingefunden hatte und dabei kam heraus, dass einige der Aufgießer eigentlich auch zur Deutschen Saunameisterschaft nach Stralsung fahren wollten, es aber wegen organisatorischer Schwierigkeiten irgendwie dann doch nicht geklappt hat. Angeblich haben sie aber bereits längere Zeit trainiert. Wir haben die tapferen Aufgießer natürlich zu einer unserer Trainingssitzungen eingeladen, wir müssen nur noch einen geeigneten Termin finden. Fazit: Die Titus Thermen sind eine sehr schöne Anlage aus der auch die Freunde heißer Aufgüsse nicht enttäuscht nach Hause gehen müssen. Uns hat es dort sehr gut gefallen und wir werden garantiert dort bald mal wieder hereinschauen.

13. November 2008

Saunaritter im TV

Morgen am 14.11.2008 um 17:45 Uhr ist es endlich soweit. Der Sender Kabel 1 sendet eine Reportage über die Deutsche Saunameisterschaft 2008, die Sendung heißt "Abenteuer Leben". Euer Ede

12. November 2008

Nachlese Saunameisterschaft 2008

Auf der Web-Seite der Deutschen Saunameisterschaft sind Bilder vom diesjährigen Wettkampf erschienen. Hier ein Blick ins Viertelfinale, in dem Ritter Michael nur noch mit dem amtierenden deutschen Meister, Detlev Schneider, in der Kabine sitzt und ihn genau beobachtet. :-) Michael passt auf Ritter Thomas (auf Nr. 5) besiegt den Vizemeister von 2007, Renaldo Burwitz (auf Nr. 4). Thomas vs Renaldo Ritter Alex (auf Nr. 3) im Halbfinale mit Detlev Schneider (auf Nr. 5) und Paolo Paris (auf Nr. 6). Alex konnte den beiden diesmal nicht standhalten und belegte im Halbfinale den dritten Platz. Alex Es waren nicht nur starke Saunisten angetreten, aber die schwachen Amateure waren natürlich gegen starke Finnen wie Aari Pekka (auf Nr. 3) chancenlos. Amateure Alle Bilder: Zur Bilderseite

11. November 2008 - GÜRTELPRÜFUNG

Heute fand im Leistungsstützpunkt Maintal die erste Gürtelprüfung der Saunaritter statt. Es war brutal heiß, aber es kamen trotz leichtem Trainingsrückstand beachtliche Leistungen zustande. Die Idee ist, wie beim Judo verschiedenfarbige Gürtel zu verleihen, die dann um unsere neuen "Kampfkutten" geschlungen werden. An der Farbe des Gürtels lässt sich erkennen, wie lange der jeweilige Ritter unter Wettkampfbedingungen in unserer Trainingssauna verharren konnte. Es erreichten heute: Anschrift für Gelb (7. Kyu, > 5 min): Beate, Uschi Anschrift für Orange (5. Kyu, > 7 min): Engin, Stefan, Thomas Anschrift für Orange-Grün (4. Kyu, > 8 min): Michael Anschrift für Grün (3. Kyu, > 9 min): Bernhard Die Leistungen bzw. die Zeiten müssen allerdings noch mindestens einmal erreicht werden, damit der entsprechende Gürtel beim nächsten Quartalstreffen offiziell verliehen werden kann. Die weiteren Gürtelgrade sind: Gelb-Weiß (8. Kyu, > 4 min) Gelb-Orange (6. Kyu, > 6 min) Blau (2. Kyu, > 10 min) Braun (1. Kyu, > 11 min) Schwarz (1.-5. Dan, > 13 min) Rot-Weiß (6.-8. Dan, > 15 min) Rot (9. Dan und Judan, > 17 min) Wir wollen demnächst ein paar der Hardcore-Saunisten, die wir auf der Deutschen Meisterschaft in Stralsund kennengelernt haben zu einer Gürtelprüfung in unseren Leistungsstützpunkt einladen. Dann könnten die sich ein Bild von unseren Trainingsbedingungen machen und anschließend könnte man ja auch mal wieder zusammen ein Glas alkoholfreies Bier trinken. Wer daran interessiert ist, möge uns bitte eine E-Mail schreiben: team@saunaritter.de Übrigens, der Gürtel an Engins Bademantel wird schon vom Werk in schwarz ausgeliefert und bedeutet nicht, dass unser lieber Mitritter und Vorstandsmitglied bereits die 13-Minutenhürde überwunden und damit Meisterstärke erreicht hat! ;-)

10. November 2008

Saunaritter auf Tour: SPESSART THERME, BAD SODEN

Am Samstag waren wir in der Spessart Therme in Bad Soden. Die Spessart Therme ist eine Anlage mittlerer Größe. Es gibt dort drei schöne Aufgusssaunen im Außenbereich und im Innenbereich gibt es ein Dampfbad und zwei Trockensaunen. Im Außenbereich gibt es weiterhin eine große Dusche und ein Eintauchbecken zum Abkühlen nach dem Aufguss, sowie ein Gradierwerk zur Atemwegstherapie. Die Aufgüsse wurden im Laufe unseres Aufenthalts immer wärmer, der letzte, den wir mitgemacht haben, war sogar schon fast heiß. Die geniale Idee bei der Konstruktion der Aufgusssaunen besteht darin, dass sie an den Seitenwänden je ein großes Fenster besitzen, die kurz vorm Aufguss weit geöffnet werden. Auf diese Weise wird die gesamte Sauna vollständig durchgelüftet und mit frischer Luft versorgt. Dass schon nach wenigen Minuten beim Aufguss die Temperatur wieder auf über 90° steigt, ist den leistungsstarken Öfen zu verdanken. Aufgrund der hervorragenden Frischluftversorgung können empfindliche Saunafreunde die Aufgüsse noch besser genießen. Von den Duftkomposition hat uns "Mittelmeer" (Zitrone, Eisminze und Honigmelone) besonders gefallen. Gefallen hat uns auch das Banja-Ritual in der eigens dafür vorgesehenen Banja-Sauna. Über den beiden Holzöfen sind zwei große Kessel mit frischen Birkenzweigen angebracht, die ein intensives Birkenaroma in der Banja erzeugen. Nach der bekannten Prozedur, bei der erst Birkensud aufgegossen, dann mit den Birkenzweigen der Sud verspritzt und anschließend die Saunafreunde mit den Zweigen abgeklopft werden, wurde uns russischer Tee gereicht, der das äußerst entspannende Banja-Ritual vollendet abrundete. Der Innenbereich ist gradezu penibel sauber und aufgeräumt, der Gastronomiebereich wirkt gemütlich und ruhig. Das Dampfbad hat uns ebenfalls gefallen. Davor stand immer eine Schüssel mit Öl und Salz zum Peeling bereit. Das heiße Wasser in den Fußbädern war genau nach unserem Geschmack, denn wir wollten natürlich wieder unser neues Spiel ausprobieren. Das Wasser war wirklich brutal heiß und unser Wimmern fiel den anderen Saunafreunden auf, die ein wenig belustig die Köpfe schüttelten als sie sahen, dass wir unsere Füße in das glühend heiße Wasser tauchten. Besonders tapfer waren diesmal die Ritter Engin und Stefan. Stefan sagte später, dass ihm am nächsten Tag noch die Füße gejuckt haben, so heiß war das Wasser dort. In der Spessart Therme ist uns nichts negativ aufgefallen und wir werden bestimmt mal wieder dort hinfahren.

4. November 2008

Saunaritter auf Tour: RIMMINI, OFFENBACH (Teil 2)

Die Saunaritter Engin und Bernhard waren heute abend wieder im Rimmini in Offenbach und dieses Mal war es so richtig klasse. Wie bereits beim letzten Mal wurden wir sehr freundlich behandelt und wir hörten, dass einige Stammgäste des Rimminis regelmäßige Leser unseres Blogs sind. Zu unserer großen Freude waren die Aufgüsse heute ganz in unserem Sinne, nämlich hot, hot, hot! Der Chef höchstpersönlich griff zur Kelle und heizte uns gewaltig ein. Auf der obersten Stufe sitzen zu bleiben fiel uns nicht leicht und beinahe wäre uns bei so manch heißem Schwall, den der mächtige 40kW-Ofen auf uns abfeuerte das Lächeln verrutscht. Beim wärmsten Aufguss um 20:00h fingen sogar die Waden an zu brennen und der 22:00h-Aufguss (Duftnote "Sommernachtstraum") war ein perfekter Abschluss: Schön warm, ein leichtes Bitzeln am ganzen Körper stellte sich ein. Eine besonders nette Geste war, dass Matthias uns beim letzten Aufguss des Tages mit den Worten: "Die beiden in der obersten Reihe sind Saunaritter. Es ist schon schlimm, hier unten in der glühenden Hitze zu stehen und zu sehen, dass da oben noch Leute sitzen und grinsen!" vorgestellt hat. Heute haben wir auch das Schwimmbecken vor der Bio-Sauna und den Whirl-Pool im Außenbereich getestet. Das Schwimmbecken war kalt aber sehr erfrischend und aus dem Whirl-Pool geht man nur ungerne wieder heraus. Weil es heute im Rimmini so schön war, werden wir uns mit Sicherheit dort bald wieder einfinden. Hoffentlich kommen das nächste Mal noch mehr Saunaritter mit und solche, die es werden wollen.

3. November 2008

Rittergeburtstag: BEATE

Ritterin Bea hat heute Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch und viele lange heiße Saunasitzungen im neuen Lebensjahr, liebe Bea. Wie unsere Forschungen ergeben haben, besteht das Geheimnis des langen Verharrens in den heißesten Saunen darin zu faul zum Aufstehen zu werden. Anders gefragt, warum setzen wir uns immer wieder in diesen siedenden Dampf? Weil Dummheit stärker ist als Bequemlichkeit. Mögest Du auch bei den nächsten Meisterschaften und Rangabnahmen noch größere Gleichmut und Härte besitzen als jetzt schon! Deine Mitritter.

2. November 2008

Saunaritter auf Tour: SINNFLUT, BAD BRÜCKENAU

Das Freizeitbad SINNFLUT in Bad Brückenau bietet im Innenbereich ein Dampfbad, eine finnisches Trockensauna, eine Infrarotsauna und eine Kräutersauna, die stündlichen Aufgüsse finden im Außenbereich in der Blockhaussauna statt. Daneben gibt es noch viele Möglichkeiten in hölzernen Badewannen abzukühlen oder auch im warmen Wasser zu entspannen. Im Saunagarten sprudelt wohlschmeckendes Heilwasser aus einem Brunnen. Beim Aufguss werden klassische Holzkellen und Gießkannen verwendet. Die Aufgüsse selbst waren warm, aber nicht heiß und wir hatten mehr mit der Sauerstoffknappheit als mit der Hitze zu kämpfen. Das Dampfbad hat uns sehr gut gefallen und die Blockhaussauna ist geräumig und hat einen großen leistungsstarken Ofen. Der Außenbereich ist gepflegt und aufgeräumt. Positiv ist uns auch das gute Angebot in der Gastronomie und das günstige Preis-Leistungsverhältnis aufgefallen. Wir haben natürlich auch wieder "Rote Söckchen" gespielt und Uschi, Engin, Michael und Stefan für dieses Spiel begeistern können. Leider ist in Bad Brückenau das Konzept während des Aufgusses zu schweigen unbekannt und so wird der Entspannungseffekt durch permanentes unterfränkisches Geplappere beeinträchtigt. Wer möchte schon während eines Aufgusses langweilige Details über Microsoft Excel oder dumme Sprüche über den Aufgießer hören? Wir jedenfalls nicht und so hat sich für uns die relativ lange Anreise nach Bad Brückenau nicht gelohnt.

Saunaritter auf Tour PANORAMABAD, FRANKFURT

Das Panoramabad in Frankfurt Bornheim bietet im Innenbereich eine Aufgusssauna, ein Dampfbad, eine finnische Trockensauna und eine Biosauna, im Außenbereich befindet sich eine Blockhaussauna. Die Innenausstattung der Blockhaussauna besteht aus sehr feinem Holz und das Dufterlebnis im Dampfbad ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Der große Vorteil des Panoramabades liegt in seiner zentralen Lage im Herzen Frankfurts und somit eignet sich das Panoramabad für den Saunagang nach Feierabend. Für einen ganztägigen Aufenthalt gibt es zu wenig Attraktionen und auch das Angebot im Gastronomiebereich ist eher für den kleinen Hunger zwischendurch ausgelegt. Dafür sind die Preise für Weizenbier und Brezel sehr günstig. Die Aufgüsse sind warm und die Duftkompositionen exzellent. Wir hatten das Vergnügen, die Düfte "Rose-Minze" und "Apfel-Zimt" erleben zu dürfen was uns gut gefallen hat. Außerdem haben Tommy und ich ein neues lustiges Spiel namens "Rote Söckchen" erfunden. Dazu lässt man sich zu einem Fußbad nieder und möglichst heißes Wasser in das Fußbecken ein. Anschließend werden gleichzeitig die Füße eingetaucht und derjenige, der sie zuerst wieder herauszieht, hat verloren. :-) Da niemand gern verliert, sehen die Füße nachher so aus, als hätte man ein Paar rote Söckchen an. Ein kleines lustiges Spielchen nebenbei, Stichwort "Hummernummer". Wir haben dann gleich darüber nachgedacht, ob man dieses Spiel irgendwie ins "Thermische Quartett" einbauen kann, über das zu einem späteren Zeitpunkt noch berichtet werden wird. Vielleicht könnte man ja einen Tauchsieder in das Fußbad hängen und die Zeit messen ... Es gibt viele Möglichkeiten. :-)

Saunaritter auf Tour: MONTE MARE, OBERTSHAUSEN

Das Monte Mare in Obertshausen gehört zu den größeren Wellnessanlagen in Hessen. Es bietet im Innenbereich einen Whirlpool, ein Soledampfbad, ein Kristalldampfbad, eine Bauernsauna und ein Saunarium. Im Außenbereich befindet sich die Aufgusssauna, die Bio- und die Erdsauna sowie ein Tauch- und ein Schwimmbecken. Das Monte Mare könnte ein paar Renovierungsarbeiten gut vertragen, an einigen der Einrichtungen hat der Zahn der Zeit schon ein wenig genagt, aber darüber sehen die Stammgäste meistens hinweg. Es gibt sicherlich noch andere Kritikpunkte, aber davon soll heute mal nicht die Rede sein. Die Hauptattraktion des Monte Mare sind für uns immer die heißen Aufgüsse gewesen, die dort angeboten werden und für die das Monte Mare auch bekannt ist. Die Aufgüsse finden stündlich statt, folgen aber keinem festen Schema, sondern werden von den Aufgießern der jeweiligen Schicht geplant. Eine Ausnahme davon sind der "Babbelaufguss" mittwochs um 20:00h, bei dem die sonst übliche Regel "In der Kirche und in der Sauna hält man die Klappe" außer Kraft gesetzt wird. Dann werden dort anzügliche Witze erzählt und nicht ganz jugendfreie Lieder auf Hessisch gesungen. Unter Absingen solcher frivoler Lieder verlassen die Saunafreunde dann die Aufgusssauna und genießen im Freien ein frisches Glas Ebbler oder Mineralwasser. Ein gelungener und sehr beliebter Spaß, dieser "Babbeluffguss". Freitags findet immer der "Vierjahreszeitenaufguss" statt, eine Zeremonie in vier Runden, die insgesamt ca. 45 Minuten andauert und bei dem mit verschiedenen Düften und Wedeltechniken an die vier Jahreszeiten erinnert wird. Auch dieser Aufguss ist sehr beliebt und weithin bekannt. Es folgt eine kurze Vorstellung der wichtigsten Aufgießer des Monte Mares und ihre besten Aufgüsse. Sven -- Kurz, heiß und böse. Von diesen drei Adjektiven trifft auf Sven selbst nur das erste zu, ansonsten ist er ein cooler und liebenswerter Zeitgenosse und Saunameister. Er ist der Abteilungsleiter der Saunaabteilung des Monte Mare und neben dem "Indianischen Reinigungsritual" und dem "Ökonomischen Herz- und Kreislauftraining" sind seine Spezialaufgüsse "Willkommen in meiner Welt" und seit nicht allzulanger Zeit ein Aufguss namens "Kurz, heiß und böse". Beide Aufgüsse werden in der Aufgusssauna angeboten und beide sind sehr heiß. Freundlicherweise werden die Gäste aber durch einen entsprechenden Zusatz an der Ankündigungstafel darauf hingewiesen, dass es in diesen Aufgüssen wärmer wird, als die meisten Saunafreunde es gewohnt sind und es findet stets für diejenigen, die lieber etwas entspannter saunieren, ein Alternativaufguss in einer anderen Sauna statt. Wer lesen kann ist zumindestens nicht im Nachteil. Sogar für uns Saunaritter ist es nicht selbstverständlich, Svens Aufgüsse in der obersten Reihe bis zum Ende durchzuhalten. Svens Begrüßung zu Beginn seiner Aufgüsse ist bis ins Detail ausgefeilt und für neue Gäste des Monte Mare informativ und spannend, einige Stammgäste können die Sätze indes schon fast fehlerfrei mitsprechen. Für Saunaritter sind Svens Aufgüsse ein Muss. Beate -- Frau Teufel und Vierjahreszeiten. Beate ist die Meisterin des Vierjahreszeitenaufgusses und die Erfinderin des Aufgusses "Frau Teufel". Wie der Name schon andeutet, wird es auch in diesem Aufguss etwas wärmer als gewöhnlich. Beate hat aber keinerlei diabolische Eigenschaften, sondern sie ist immer sehr freundlich und sympathisch. "Frau Teufel" findet meistens in der Erdsauna statt und es spricht für Beate, dass sie sich selbst bei der größten Hitze nicht vorm Abwedeln scheut, nachdem der letzte Tropfen Wasser von drei bis fünf Eimern die Steine auf dem Ofen erreicht hat, selbst wenn sie sich dabei derart mit Handtüchern vermummt, als ob sie direkt vor der Einreise nach Saudi-Arabien stünde. Bibi -- Heiße Hexe. "Halli hallo, ich bin Bibi, für die, die mich noch nicht kennen", welcher Stammgast hat diesen Satz noch nicht gehört? Bibi ist neben Beate die zweite Frau, die im Monte Mare den Gästen einheizt. Ihre Aufgüsse sind meistens entspannend und nicht allzu heiß. Wenn man Glück hat, gießt Bibi in der Bauernsauna aber ihre berühmte "Heiße Hexe" auf. Standardansage: "Ich bin die Hexe und mache es heiß." Lange vor der Gründung der Saunaritter saß ich einmal bei diesem Auguss in der Bauernsauna. Schon lange vorm Abwedeln war es bereits sehr warm in der obersten Reihe und als Bibi dann noch mit einem Schutzhandschuh ihr Deutschlandhandtuch ergriff und kräftig abwedelte, traf mich die Hitze von oben so überraschend und heftig, dass ich keinen besseren Ratschluss wusste, als mich mit einem Sprung nach vorne zu retten und auf allen Vieren schleunigst die Kabine verließ. Das war mein erster heißer Aufguss, den ich jemals erlebt hatte. Sven junior -- Roter Drache. Sven junior, auch bekannt als der "kleine Sven", obwohl er ein Stück größer ist als der "große Sven", ist bekannt für seine Kreativität beim Erfinden neuer Aufgüsse und dramatischer Ansagen mit schelmischen Augenzwinkern, zum Beispiel: "Nun sollen Sie erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ein Drache Ihnen seinen feurigen Atem über die Haut haucht." oder "Dieser Aufguss wird sehr heiß. Ich hoffe, dass Sie ganz genau wissen was Sie tun und dass Sie bei klarem Verstand sind!" Kein Wunder, denn er ist auch mit einer Schauspieltruppe erfolgreich unterwegs. Sven hat die heißen Aufgüsse "Roter Drache" und "Rittertraining" erfunden, die beide sehr beliebt sind. Im Anschluss an "Roter Drache" gibt es Tee mit Chili, für das Nachschwitzen von innen. Fritz -- Banja und Brennendes Saigon (früher). Ein besonders sympathischer Aufgießer ist Fritz, immer freundlich, souverän und schlagfertig. Oft lässt er sich zur Begrüßung einen lustigen Spruch einfallen und sofort breitet sich dann in der Kabine ausgelassene Stimmung aus. Obwohl Fritz auch heiß aufgießen kann, sind seine Aufgüsse meistens so angelegt, dass jeder Saunafreund den gesamten Aufguss genießen und dabei optimal entspannen kann. Besonders empfehlenswert ist seine "Banja"-Prozedur mit frischen Birkenzweigen. Beim Abwedeln legt sich Leistungsportler Fritz oft besonders ins Zeug und man kann sagen, dass er mit dem Handtuch einen kräftigeren Aufschlag hat als Boris Becker. Bei Fritzens Aufguss "Brennendes Saigon" wurde es früher auch schon mal sehr warm, aber leider gibt es diesen Aufguss nicht mehr. Michael, Nachwuchstalent. Obwohl erst seit kurzer Zeit im Monte Mare tätig, hat Michael schon viel Erfahrung gesammelt. Seine Aufgüsse bestechen durch exzellente Duftkompositionen denen er die Aufgusstemperatur hervorragend anpasst. Nur selten werden Michaels Aufgüsse als heiß empfunden, die allermeisten Saunafreunde beurteilen seine Aufgüsse sowohl von der Temperatur als auch von der Länge her als optimal abgestimmt. Kai -- König der Relax-Aufgüsse. Neben den ganzen Wärmeexperten des Monte Mares gibt es auch noch den unangefochtenen König der Relax-Aufgüsse, Kai. Niemand sonst versteht es wie Kai aus Düften, Musik, Aufgieß- und Wedeltechnik eine Entspannungssymphonie zu komponieren, die er immer mit sanften und beruhigenden Worten einleitet. Vorzugweise im Saunarium zelebriert er seine Entspannungszeremonien die auch wir Saunaritter sehr zu schätzen wissen. Ahil -- Mister Cool. Ahil ist sicherlich der coolste Aufgießer der Truppe. Noch nie wurde er ohne ein freundliches Lächeln gesehen und auch in kritischen Situationen bleibt er immer Herr der Lage. Wenn es zum Beispiel in der Sauna zu unruhig ist, dann sagt er gerne: "Ganz entspannt, keiner muss frieren." Dieser Spruch ist so entwaffnend, dass sich meistens umgehend entspannende Ruhe einstellt. Ahil gießt auch warm auf, aber nur sehr selten heiß.

31. Oktober 2008

Terminverschiebung

Dietzenbach und Titustherme tauschen aus morphologischen Gründen die Termine! Die nächsten Termine: 1. 11. (Sa) Bad Brückenau 5. 11. (Mi) ?? 8. 11. (Sa) Bad Soden, Spessart Therme 12. 11. (Mi) ?? 15. 11. (Sa) Frankfurt, Rebstockbad 19. 11. (Mi) ?? 22. 11. (Sa) Dietzenbach, Garten Eden 26. 11. (Mi) ?? 29. 11. (Sa) Frankfurt, Titus Terme Die Berichte zu Obertshausen und Panoramabad erscheinen wahrscheinlich morgen.

28. Oktober 2008

Die neue Gürtelprüfungsordnung

Zukünftig werden wir den unterschiedlichen Leistungsstand der Saunaritter ähnlich wie beim Judo durch verschiedenfarbige Gürtel kenntlich machen. Die Gürtel dürfen dann zusammen mit dem SAUNARITTER.de-Bademantel getragen werden. Bei den Leistungskontrollen werden weiterhin die Zeiten ermittelt. Sobald ein Saunaritter die Mindestzeit für einen Gürtelgrad zweimal erreicht hat, erreicht er die entsprechenden Leistungsklasse und erhält einen entsprechenden Gürtel. Auch den neu hinzukommenden Vereinsmitgliedern, die nicht zur Wettkampfgruppe gehören wollen, wird einmal im Quartal die Möglichkeit geboten, an einem Gürteltest teilzunehmen. Die Termine werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Die Leistungsklassen und die zugehörigen Gürtelfarben ergeben sich wie folgt:

RangFarbeMindestzeit
8. Schülerweiß-gelb4 Minuten
7. Schülergelb5 Minuten
6. Schülergelb-orange6 Minuten
5. Schülerorange7 Minuten
4. Schülerorange-grün8 Minuten
3. Schülergrün9 Minuten
2. Schülerblau10 Minuten
1. Schülerbraun11 Minuten
1. Meisterschwarz13 Minuten
2. Meisterrot-weiß15 Minuten
3. Meisterrot17 Minuten

ACHTUNG: Wer die Wassermenge manipuliert, wird für mindestens 6 Monate auf die Leistungsklasse "9. Schüler" (Farbe = "weiß") zurückgestuft!

23. Oktober 2008

Saunaritter auf Tour: WELLVENTURE, GRIESHEIM

Das Wellventure in Griesheim macht es nicht leicht, die richtigen Worte finden, um es zu beschreiben. Wir schwanken zwischen CHAMPIONSLEAGUE, MERCEDES DER SAUNEN und BESSER KANN MAN ES NICHT MACHEN. Es war unglaublich, alles was wir uns gewünscht haben, haben wir im Wellventure vorgefunden. Es fängt schon am Eingang an, wir bekamen ein Armband mit einem Chip und konnten eintreten. Das an vielen Orten übliche und oft lästige Bezahlen beim Eintreten fällt einfach weg. Einfach so. Ist nämlich unnötig und dumm. Auf diese Art werden die Wartezeiten an den Kassen bei gleichbleibendem Personalaufwand um die Hälfte reduziert. Dafür gaben wir dem Wellventure schon mal die volle Punktzahl. Bereits zwei Tage vorher machte das Wellventure schon einen sehr guten Eindruck auf uns. Ich hatte bei der Vorbereitung auf unseren Besuch irgendwo im Netz gelesen, dass es im Wellventure auch "Indianer"-Aufgüsse gäbe. Das sind sehr heiße Aufgüsse, bei denen erst ganz am Ende abgewedelt wird und solche sind bei uns Saunarittern natürlich sehr beliebt. Also schrieb ich eine E-Mail ans Wellventure, kündigte unseren Besuch an und bekam die prompte Antwort, dass die "Indianer" zwar normalerweise Dienstags und Freitags angeboten würden, aber dass man extra für uns selbstverständlich auch am Mittwoch einen Indianeraufguss stattfinden lassen würde. "Was für ein Service!", dachte ich und auch die anderen Rittersleut' waren sehr erfreut darüber. Nach dem Eingang begleitete uns eine Angestellte des Wellventures zu den Umkleidekabinen und erklärte uns sehr freundlich und nachsichtig die Funktionsweise des Chip-Armbands und den Aufbau der Anlage. Und schon wieder waren wir sehr beeindruckt darüber wie zuvorkommend wir empfangen wurden. Schon die Umkleidekabinen sind modern, funktional, geschmackvoll und sauber. Da gibt es keine riesigen Umkleideplätze mit Pfützen auf dem Boden, keine verkratzten und verbeulten Blechspinte in den schrillsten Farben seit den achtziger Jahren und keinen Mangel an Sitzbänken, sondern alles dort ist in edlem dunklen Holz gehalten und im Hinblick auf Funktionalität gut durchdacht. Bei wem der Erholungseffekt nicht schon an der Kasse angefangen hat, der wird sich spätestens beim Eintritt in die Saunalandschaft des Wellventures fragen, warum er jemals irgendwo anders hingegangen ist. Im Gegensatz zu anderen Anlagen, bei denen man nach dem Eintritt eine Art "lärmenden Marktplatz" vorfindet, besteht das Wellventure aus voneinander getrennten Saunabereichen, die alle äußerst liebevoll gestaltet und aufwändig ausgestattet sind. Ich schätze, dass man in anderen Anlagen von den Kosten, die im Wellventure für nur eine Liege im "Japan"-Bereich den kompletten Außenbereich mit billigem Plastikmobiliar ausstattet. Saunaritter Stefan, Handwerksmeister von Beruf, zeigte sich darüber erstaunt, welch teures Material im Wellventure verbaut wurde. In jedem Detail blitzt die überlegene Spitzenklasse des Wellventures im Vergleich zu anderen Anlagen hervor. Nachdem wir nun gemeinsam eingetreten waren, wurden wir sehr freundlich von "Sauna-Magier" -- so werden dort die Aufgießer bezeichnet -- Bernd Reiche begrüßt, der uns durch die Anlage führte und uns alles zeigte und erklärte. Die Bereiche, die Saunen, die Duschen, Dufterlebnisse, das Restaurant und den Aufgussplan. Er habe zwar schon um 19:00h und um 20:00h andere Aufgüsse geplant, aber da er über unser Kommen informiert worden sei, würde er uns um 19:30h einen "Indianer" anbieten. Wir waren sprachlos. Hat man sowas je erlebt? Da kommen ein paar Leute zum ersten Mal in eine Anlage und schon bekommen sie einen außerplanmäßigen Spezialaufguss serviert? "Was für ein Service!", dachte ich schon wieder. Uns fiel auf, dass die Saunaanlage trotz des überragenden Ambientes und der aufwändigen Austattung -- manchmal dachte ich, ich sei in einer Art Palast gelandet -- nicht überlaufen ist. Ab und zu sieht man mal einen Gast vorbeihuschen oder andächtig auf einer Liege ruhen. Das ist das lobenswerte Ergebnis der Zonen-Aufteilung. Die Anlage ist ziemlich voll, aber das merkt man nicht. Erst dann, wenn es in den Aufguss geht, fällt auf, dass doch ziemlich viele Saunafreunde anwesend sind. Um 19:00h gingen wir in den ersten Aufguss in die "Finca"-Sauna auf der Dachterasse des Wellventures. Wir nannten es nachher einen "Relaxer", denn die Temperatur war sehr gemäßigt und einige von uns wollte sich vor Scheu vor dem Wasser auch gar nicht erst kalt abduschen, also gingen wir um 19:30h in "unseren Indianer". Meine Fresse, DER WAR WARM! Selbst für unsere Verhältnisse war das ein heißer Aufguss. Stefan tönte erst noch ein bisschen, dass Herr Reiche mal noch einen Eimer herbeiholen solle, aber diese Unkenrufe wurde sehr bald thermisch beendet als der Saunier-Magier nach der Hälfte des Eimers herausging und schnell mit einer großen Schaufel voller Eis wieder zurückkehrte und auf den Ofen warf. Ein kurzer Blick zu den anderen Rittern zeigte, dass die schon nicht mehr aufrecht und entspannt saßen, sondern schon ihre Wettkampfpositionen eingenommen hatten. Also verschränkte auch ich locker die Arme und beugte mich leicht nach vorne, so dass ich grade noch den Ofen und die Tür im Blick behalten konnte. Das Eis verdampfte schnell und ein weiterer Dampfschub senkte sich über uns herab. Meine komplette rechte Seite, insbesondere der Oberarm fing an zu brennen und ich schaute zu Stefan, der links neben mir saß. Tiefverschränkt saß er da und auch seine rechte Seite war schon feuerrot. Dann folgte die zweite Hälfte des Eimers und ich weiß nicht mehr genau wie ich das überstanden habe. Am Schluss wedelte der Magier in Propellertechnik den Dampf nach unten und da fingen meine Beine an zu brennen. Der Schmerz war vergleichbar mit dem, bei dem ich in Stralsund aufgestanden und herausgegangen bin. Dann war es endlich vorbei und wir gingen atemlos und glücklich darüber, dass wir es alle geschafft hatten zum Duschen. Um 20:00h fand wieder ein Aufguss in der Finca-Sauna statt. Menthol-Eukalyptus. Der Saunamagier hat sich nicht zuletzt wegen der sehr guten Duftmischungen höchstes Lob verdient, das kann an dieser Stelle einmal eingeschoben werden. Der Aufguss war zwar nicht sehr warm, wieder ein Relaxer, aber das war uns direkt nach dem "Indianer" gar nicht so unrecht. Meine Waden sind jetzt noch gerötet, fünf Stunden später! Anschließend gingen wir in das Restaurant. Was soll man sagen, besser kann es nicht kommen! Auch die Küche des Wellventures ist hervorragend. Es werden unter anderem Speisen nach original Thai-Rezepten serviert, die ich so zubereitet auch schon einige Male in Thailand gegessen hatte. Für unseren Schnitzelkönig Stefan gab es zwar kein XXL-Schnitzel, aber er hatte zum Glück schon vorher etwas gegessen und begnügte sich mit einer hausgemachten Gulaschsuppe. Thomas sah mir schon seit längerer Zeit aus wie jemand, der jetzt gerne ein Weizenbier genießen würde und so ließen wir beide uns ein frisches kühles servieren. Um 21:00 gab es dann den nächsten heißen Aufguss namens "Kurz und heiß". Das war zwar kein Indianer, aber außer uns blieb nur noch ein anderer Gast auf der obersten Reihe sitzen. Es war also schon eine ziemlich heiße Angelegenheit. Dann kündigte der Saunamagier an, dass er uns um 22:00 außerplanmäßig noch einen sehr heißen Aufguss anbieten würde, wenn wir das denn wollten. Natürlich stimmten wir zu. Normalerweise findet der letzte Aufguss des Tages um 21:45h (außer am Wochenende) statt, also bekamen wir hier schon wieder einen Sonderservice! Um 21:45h gingen wir in den offiziellen Abschlussaufguss in die "Pfahlsauna". Eine thermisch interessante Sauna, weil man selbst bei 90° nie das Gefühl hat, dass es darin heiß wird, egal wieviel Wasser aufgegossen wird. Es wurde dann auch der angekündigte Relaxer. Noch nicht ganz abgekühlt traten wir um 22:00h wieder in die Kräutersauna, in der auch die anderen beiden heißen Aufgüsse stattgefunden hatten. Der Saunamagier hatte schon eine randvolle Gießkanne bereitgestellt. Nachdem circa der Hälfte der Gießkanne aufgegossen war saßen nur noch die Saunaritter auf der obersten Reihe, ein anderer Gast, der sich später im Gespräch ebenfalls als "Wärmefreund" zu erkennen gab, hatte sich ein Handtuch zum Schutz über die Schultern gelegt, saß aber noch oben. Wie im Indianeraufguss wurde es noch sehr warm und ich musste einmal über meine Waden streichen, um den Schmerz bis zum Ende aushalten zu können. Ich habe aber darauf geachtet, mich trotzdem nicht zu verkrampfen oder anzuspannen und so hielten es dann auch alle Saunaritter bis zum Ende auf der obersten Reihe aus. Zum Abschluss gingen wir dann noch kurz in die japanische Trockensauna und das japanische Soledampfbad und dann war ein wunderschöner Abend leider viel zu schnell vorbei. Wir werden auf jeden Fall wieder ins Wellventure fahren, aber das nächste Mal werden wir uns sicherlich viel mehr Zeit nehmen und spätestens Mittags dort sein. Bevor dieser Bericht nun zu lang wird und den Leser ermüdet, verzichten wir "ausweimsnase" auf die Aufzählung und Erläuterung der einzelnen Attraktionen im Römischen Hof, im Japanischen Garten, im Keltischen Dorf, auf der Dachterasse, die man alle nicht genug loben kann, so fein durchdacht und exzellent umgesetzt sie sind. Der Leser sei auf die Web-Seite des Wellventures verwiesen und der einzige Kommentar, der dazu noch passt, ist: "Glaub alles, was da steht. Das Wellventure ist einfach genial." SAUNAPARADIES WELLVENTURE Wiesenstr. 7-9 64347 Griesheim 06155-5445 E-Mail Web-Seite PREISE: 2 Stunden 15€, Tageskarte 18,40€ (Duo 17€ pro Person)

22. Oktober 2008

Saunaritter auf Tour: SAUNALAND RIMMINI, OFFENBACH

Die Ritter Engin und Bernhard besuchten gestern eine der traditionsreichsten Saunen in Südhessen, das "Rimmini" in Offenbach. Es gibt ein reichliches Angebot, nämlich 2 Aufgusssauna, innen die 95°-Sauna und im Außenbereich die 80°-Biosauna, weiterhin eine 85°-Trockensauna innen und eine 110°-Trockensauna im Außenbereich, sowie eine 45°-Dampfkabine, Massageräume, innen noch ein großes Schwimm- und ein Eintauchbecken und außen noch ein großes Schwimmbecken und einen Whirlpool. Dazu kommt noch ein großer Gastrobereich mit gutbürgerlichem Speiseangebot. Positiv ist uns die 95°-Aufgusssauna aufgefallen, denn auf der obersten Stufe sitzt man mit Kopf förmlich direkt unter der Decke und die beiden Öfen vorne machten auf uns einen bedrohlichen Eindruck. Nicht zu unrecht, denn schon nachdem zwei Kellen Wasser auf dem ersten Ofen verdampft waren, fing der heiße Dampf an uns zu kitzeln. Im Laufe der beiden Aufgüsse, die wir dort mitmachten hat es an den Waden schon ein wenig gebrannt und das hat uns gefallen. In der Biosauna machten wir auch zwei Aufgüsse mit, die aber eher in die Kategorie "Relaxer" gehören. Die Aufgüsse waren nicht zu lang und der Aufgießer sorgte vorher für reichliche Frischluftversorgung in der Kabine. Im Dampfbad fand ein Salzabrieb statt und auch dieser war sehr zufriedenstellend. Das Personal war freundlich und kompetent und wir kamen mit vielen Saunafreunden ins Gespräch und führten einige nette Unterhaltungen. Die Stimmung im Rimmini war entspannt und locker. Die Saunafreunde dort waren gestern alles alte Hasen und mit ihrer Stammsauna und den anwesenden Gästen gut vertraut. Weiterhin fiel uns positiv auf, dass die gesamte Anlage sauber und ordentlich war, aber leider gibt es auch Kritikpunkte, die wir nicht verschweigen wollen. Die Anlage ist schon seit längerer Zeit nicht mehr gründlich renoviert worden, eine umfassende Modernisierung wäre unserer Ansicht nach nötig, wenn das Rimmini mit anderen Anlagen in der Gegend mithalten will, was das Ambiente und den Stil betrifft und um den relativ hohen Eintrittspreis zu rechtfertigen. Alles in allem hat uns der Aufenthalt im Rimmini aber recht gut gefallen. Saunaland Rimmini Schlossmühlstr. 31 Offenbach am Main Tel.: 069/895250 E-Mail Web-Seite Preise (Stand 21.10.2008): Tageskarte 18,40€ (Pauschalpreis, keine Stundenstaffelung)

19. Oktober 2008

Saunaritter auf Tour - Die nächsten Termine

Immer öfter erreichen uns Anfragen, wann die Saunaritter denn nun mal die eine oder andere Anlage besuchen und bewerten. Hier eine Auflistung der nächsten Termine: 22. 10. (Mi) Griesheim 25. 10. (Sa) Obertshausen 29. 10. (Mi) Frankfurt, Panoramabad 1. 11. (Sa) Bad Brückenau 5. 11. (Mi) ?? 8. 11. (Sa) Bad Soden, Spessart Therme 12. 11. (Mi) ?? 15. 11. (Sa) Frankfurt, Rebstockbad 19. 11. (Mi) ?? 22. 11. (Sa) Frankfurt, Titus Terme 26. 11. (Mi) ?? 29. 11. (Sa) Dietzenbach

17. Oktober 2008

Thermisches Training mit Angry Engine

"Angry Engine" schlug vor, heute mittag eine verschärfte Wurst zu essen und so trafen wir uns an der Snackpoint-Filiale in Eschborn. Angry hatte bisher schon Schwierigkeiten mit der B-Wurst, machte sich aber erbötig, heute eine Steigerung auf Stufe C zu wagen. Ich entschloss mich zu einem Re-Raise und bestellte ihm eine Wurst der Schärfe D. Ohne erkennbare Zeichen von Schwäche aß er sie auf und stippte sogar die Soße noch mit dem Brot weg! Respekt, Angry, da geht noch was! :-)

Mittwoch 15.10. - Nachschwitzen

Zum ersten Mal nach Stralsund trafen sich die Saunaritter wieder im Leistungsstützpunkt. Sanftes Nachschwitzen war ursprünglich geplant, doch es kam anders. Zur Vorbereitung auf die erste Meisterschaft im "Thermischen Quartett" hatte Bernhard die Chili-Sauce "Maddog 357" mitgebracht und bedrängte jeden Ritter etwas davon zu probieren. Der Name der Sauce ist von ihrem Schärfegrad abgeleitet, sie hat 357000 Scoville. Das bedeutet, dass man die 357000-fache Menge Wasser benötigt, um sie geschmacklich zu neutralisieren. Zum Vergleich: Tabasco hat ca. 3000 Scoville. Um nur einen Tropfen Maddog-Sauce zu neutralisieren braucht man also ca. sieben Liter Wasser. Ob man Maddog-Sauce auch mit Tabasco neutralisieren kann, wurde wohl weder ausgerechnet noch ausprobiert, es müsste aber möglich sein! Kurzum, so eine scharfe Sauce ist genau nach dem Geschmack der Saunaritter und was liegt näher, als einen ordentlichen "Schluck" davon zu nehmen, bevor wir uns in die Sauna setzen? Die anwesenden Ritter waren allerdings äußerst skeptisch und beließen es bei verhaltenem Probieren. Im ersten Kampfgang des Abends wurden Remineszenzen an das Viertelfinale von Stralsund wach als Thomas, Stefan und Bernhard die Sauna betraten. Diesmal musste sich Thomas, der auf dem Mittelplatz saß, zuerst geschlagen geben (6:20), gefolgt von Stefan (7:05) und Bernhard, der extra auf dem bis dahin geschmähten Eckplatz Platz genommen hatte, folgte unmittelbar nach (7:10). Wie heiß die Sauna wieder einmal war, zeigte schon die nächste Runde, in der Michael, der als Dritter der Deutschen Meisterschaft 2008 die Herausforderung selbstverständlich annahm und sich ebenfalls auf dem heißen Eckplatz niederließ, nach 4:35 mit Nasenbluten aufgeben musste. Beate hielt sich wie immer tapfer 5:35 auf dem Mittelplatz und Engin saß wie angeschraubt lange 7:03 auf dem "kalten" Platz. Anschließend gab es Pizza mit Maddog-Sauce, gefolgt von dem vereinbarten "Palaver" zur Vereinsgründung, die diesen Monat noch abgewickelt werden soll. Die wesentlichen Punkte wurden besprochen und die Vorstandspositionen sind besetzt worden. Desweiteren wurde der Tourplan für die nächsten Wochen festgelegt. Es werden hier in der nächsten Zeit also verstärkt Berichte über Thermen im südlichen Hessen zu lesen sein.

15. Oktober 2008

Saunaakte XY ungelöst

Kann irgendjemand sachdienliche Hinweise zu den gezeigten Personen oder Gegenständen geben? Wir müssen diesem Grauen ein Ende bereiten. Moment ich schalte um in unsere Sauna nach Heinola-Finnland......... Nein leider nichts ! Euer Ede

14. Oktober 2008

Hurra unser Blog wird immer populärer

Zu großen Freude von uns allen wurden wir sogar schon aus Amerika angeklickt, aber als wir feststellten, dass wir alleine gestern 6 mal von dem Netzwerk der Firma 3Com Corporation angeklickt wurden, löste das bei uns eine Laolawelle aus. Sponsoringanfragen bitte an: Team@Saunaritter.de

13. Oktober 2008

Lernen von Löw

Bundestrainer Jogi Löw hat Kevin Kunranyi aus dem Kader entlassen, nachdem jener unerlaubt während des Länderspiels gegen Russland das Stadion verlassen hatte. Er war für das Spiel nicht aufgestellt worden, weil seine Leistung nicht gut genug war. Bei der Bundeswehr nennt man so ein Verhalten "unerlaubtes Entfernen von der Truppe" und Soldaten, die sowas machen, nennt man "Kameradenschweine". Wir Saunaritter können uns darüber nur wundern, denn bei uns ist sowas undenkbar und mit unserer Vorstellung von Ehre und Elite nicht vereinbar. Niemals würde sich ein wahrer Saunaritter so unkameradschaftlich verhalten wie Kuranyi. Ein Saunaritter ist kein Kameradenschwein.

Saunaritter satt und beschlussfähig

Nach dem Besuch der Rhein-Main-Therme kehrten wir noch in das XXL-Restaurant "Zur Kastanie" ein. Dort stellte sich Ritter Stefan als bester Schnitzelesser heraus. Nicht nur, dass er als einziger ein XL-Schnitzel bestellte und mit Haut und Haaren komplett aufaß, er aß auch noch ein halbes Schnitzel der Größe M, das sein Sohn nicht mehr geschafft hatte. Respekt vor dieser Leistung! Er aß auch sehr schnell. Als die Digitalkamera endlich auslöste und das Foto aufnahm hatte Stefan bereits mehr als die Hälfte aufgefuttert!









Anschließend einigten wir noch darauf, dass wir bald einen Verein gründen werden. Ausschlaggebend für diesen Beschluss war, dass wir so eine bessere Außenwirkung erzielen und offiziell an öffentliche Stellen herantreten können.

Mentales Training bei 110° im Schatten

Während ich in Stralsund in der Wettkampfsauna saß, dachte ich um mich von der quälenden Hitze abzulenken über den Beweis nach, dass ein Krokodil länger ist als breit. Behauptung: Ein Krokodil ist länger als breit. Beweis: Lemma 1: Ein Krokodil ist länger als grün. Beweis: Ein Krokodil ist oben lang und unten lang, aber nur oben grün. Also ist ein es länger als grün. Lemma 2: Ein Krokodil ist grüner als breit. Beweis: Ein Krokodil ist grün sowohl in der Länge als auch in der Breite, es ist aber nur in der Breite breit. Also ist es grüner als breit. Aus Lemma 1 und 2 folgt nun: Ein Krokodil ist länger als breit. Quod erat demonstrandum.

12. Oktober 2008

Saunaritter auf Tour: RHEIN-MAIN-THERME HOFHEIM

Am Samstag besuchten die Saunaritter geschlossen die Rhein-Main-Therme in Hofheim. Die Anlage ist zwar schon etwas älter, aber dennoch in einem astreinen Zustand. Es gibt zwei Außensaunen, das Blockhaus (Kelo) und die Erdsauna und mehrere Innensaunen, die 75°-, die 85°- und die 95°-Sauna, sowie das Sanarium und eine Eukalyptussauna. In allen Saunen stehen leistungsstarke Öfen und wir glaubten unseren Augen nicht zu trauen als wir darauf dieselben Steine liegen sahen, vor denen wir in Stralsund kapitulieren mussten! Als Saunaritter sind wir natürlich hauptsächlich an heißen Aufgüssen interessiert und insofern wecken "unterkühlte Räume" (weniger als 90°) unser Interesse nicht so sehr. Dennoch hat es uns in der Rhein-Main-Therme sehr gut gefallen. Am wichtigsten ist natürlich die Sauberkeit und die Gepflegtheit der Anlage. In dieser Hinsicht ist die Rhein-Main-Therme vorbildlich. Man betritt ein gemütliches und stilvolles Ambiente, doch leider war es am Samstag etwas zu voll, es gab im Innenbereich keine freien Liegen mehr, denn die meisten waren aber mit Handtüchern "reserviert". Eine Unsitte, die man in vielen Anlagen antrifft. Dieser Problematik ist man in der Therme Erding am elegantesten Herr geworden. Dort liest man auf entsprechenden Hinweisschildern sinngemäß: "Lieber Gast, sollten sie einmal ihr Handtuch auf einer der Liegen vergessen, dann hängen wir es für Sie an der Garderobe auf." So einfach und höflich kann es gehen. Der Außenbereich der Rhein-Main-Therme ist sehr ordentlich und aufgeräumt. Zwei große Schwimmbecken, eins mit kaltem, eins mit warmen Wasser, sowie ein dauerhaft sprudelnder Whirlpool laden zum Plantschen, Abkühlen und Verweilen ein. Die Blockhaussauna ist die Perle der Saunen der Rhein-Main-Therme. Edles Holz, guter Duft, Bänke, die tief genug sind, damit der Hintermann noch bequem seine Füße unterbringen kann und ein angenehm abgedunkeltes Inneres vermitteln einen sehr gutes Entspannungsgefühl. Die noch dunklere Erdsauna haben wir nur einmal kurz besichtigt, sind aber nicht länger geblieben, weil dort kein Aufguss stattfand. Im Innenbereich haben wir um ein prasselndes Holzfeuer gesessen und ein Weizenbier getrunken und eine Brezel gegessen. Der Gastro-Bereich war rundum vorbildlich. Freundliche und prompte Bedienungen, gute Preise und hohe Qualität. Im Innenbereich waren wir in der 85°- und in der 95°-Grad-Sauna. Die Aufgüsse am Samstag bestachen durch hervorragende Duftkombinationen. In der Rhein-Main-Therme werden ausschließlich hochpreisige Düfte verwendet und das spürt man auch. Der Eisminze-XXLL-Aufguss um 19:00h war schön warm. Es bitzelten uns sogar ein bisschen die Ohren, aber ansonsten waren die Aufgüsse zwar wahre Dufterlebnisse, die von versierten Aufgießern kunstvoll zelebriert wurden, uns Saunarittern aber meistens nicht heiß genug. Es muss wohl an dem großen Einzugsbereich und der hohen Ausstattungsqualität der Rhein-Main-Therme liegen, dass der Andrang dort so hoch ist. Dementsprechend ist es im Innenbereich nicht immer so ruhig wie in anderen Anlagen. Zusammenfassung: Die Rhein-Main-Therme ist eine beeindruckende große Anlage mit perfekter Ausstattung. Das Personal ist sehr zuvorkommend, freundlich und kompetent. Der Außenbereich verdient die Note "Ausgezeichnet", der Innenbereich kommt wegen des zu geringen Platzangebots grade am Wochenende nur auf ein "Gut". RHEIN MAIN THERME Niederhofheimer Straße 67 65719 Hofheim Telefon: 06192-977790 Telefax: 06192-9777999 E-Mail Web-Seite Preise (Stand 21.10.2008): 3 Stunden: 17€, Tageskarte: 19€

9. Oktober 2008

Fundsachen

Auf der Web-Seite www.herren-badehose.de fand ich folgendes:

Saunaritter auf Tour: BADEHAUS RÖDERMARK

Das Badehaus Rödermark, das wir heute als erste Station auf unserer Tour durch Hessen ansteuerten, machte auf uns einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Die Saunen sind neu, sauber und haben einen angenehmen Duft. Das Römerdampfbad ist akkurat vom Fußboden bis zur Decke verfließt und ebenfalls sehr sauber.

 Das Badehaus war keineswegs überlaufen und der Aufgießer hielt vor dem stündlichen Aufguss eine kleine freundliche Begrüßungsansprache aus dem Stehgreif, würzte sie mit ein paar Scherzen und machte so einen sympatischen und kompetenten Eindruck. Er wiederholte keine bereits tausendfach aufgesagten Sprüche, sondern begeisterte die Saunafreunde und Saunaritter mit seinem spontanen aber ruhigen Humor.

 Ein Novum war für uns die Kältekammer, in der eine Temperatur von -10° herrschte und in der wir uns nach den Aufgüssen um die Wette abgekühlt haben. Zur Seesauna führt eine Brücke über einen kleinen künstlich angelegten Teich im Außenbereich. Hier fanden bei einer Temperatur um 100° die heißeren Aufgüsse statt.

Darüber, dass die Saunaritter beim Abwedeln nach der dritten Aufgussrunde immer noch keine Anstalten machten sich zu ducken oder dergleichen, zeigten sich die anderen Saunafreunde erst ein wenig verwundert, aber als wir sie darüber aufklärten, wer wir sind und dass Michael und Beate jeweils den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft errungen hatten, waren sie sehr erstaunt. Michael zeigte später noch seine Siegermedaille herum und heimste zusammen mit Beate Gratulationen ein.

Die Finnensauna und das Saunarium boten reichlich Platz und erfreuten uns durch eine geschickte Beleutungstechnik und gute Luftqualität. Ein besonderes Lob verdient auch die Gastro-Abteilung für ihre Freundlichkeit und Kulanz. Das hat besonders bei Thomas und Bernhard einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Wir hatten leider nicht genug Zeit um noch andere Attraktionen zu testen, aber nach dem heutigen Eindruck werden wir bestimmt wiederkommen. Am Rande sei noch erwähnt, dass das Solarium Mittwochs kostenlos für zehn Minuten genutzt werden darf. Wir schauten kurz in den ebenfalls tadellos sauberen Raum, zogen es dann aber vor, uns gemeinsam am Tresen über zukünftige Unternehmungen zu unterhalten.

 Zusammenfassung: Das Badehaus Rödermark ist klein und sehr fein und für den Saunafreund, der auf der Suche nach Freundlichkeit und Entspannung ist, uneingeschränkt zu empfehlen.

Badehaus Rödermark
Am Schwimmbad 2
63322 Rödermark
06074 3102050

Web-Seite

 Preise (Stand: 21.10.2008)
2 Stunden 14€,
13 Stunden 17€,
Tageskarte 19€

8. Oktober 2008

Neue Serie: Saunaritter auf Hessentour

Die Saunaritter werden demnächst alle Thermen in der näheren Umgebung bereisen und auf Herz und Nieren testen. Unseren scharfen Blicken entgeht nichts. Die Testergebnisse werden selbstverständlich hier veröffentlicht werden, damit Saunafreunde schlecht geführte Anlagen vermeiden können. Mehr dazu demnächst hier ...

6. Oktober 2008

Stralsund

Die Saunaritter bedanken sich herzlich für die hervorragende Organisation der Meisterschaft beim Saunverein Stralsund. Insbesondere ist uns die Arbeit von Petra und Detlev Schneider aufgefallen, die ihren exzellenten Leistungen innerhalb entsprechende Leistungen außerhalb der Kabinen hinzugefügt haben. Fast alles war perfekt organisiert und wir waren höchst zufrieden. Dass bei einem solchen Ereignis mal eine kleine Panne passiert, ist weder vermeidbar noch schlimm. Um es nochmal ganz klar zu sagen, dass die Temperaturen in den beiden Kabinen nicht exakt gleich waren, hat uns nicht gestört. Den früheren Eintrag im Blog bitten wir nicht als negative Kritik aufzufassen, sondern als einen Eintrag ins Protokoll. Die Saunaritter wären aber nicht die Saunaritter, wenn wir nicht noch einen Verbesserungsvorschlag machen würden ... :-) Die Geselligkeit und die faire Kameradschaft vor, während und nach den Sitzungen haben wir alle sehr genossen. Wir sind bestrebt unsere Leistungen noch weiter zu verbessern und werden bestimmt im nächsten Jahr wieder antreten. Mal, sehen, vielleicht werden wir sogar auch im nächsten August zur Weltmeisterschaft nach Heinola fahren. Man sieht und liest sich! Die besten unserer Fotos sind hier: click

5. Oktober 2008

Saunaritter erfolgreich!

Im Finale der Herren belegte der Favorit und Vorjahressieger Detlev Schneider wieder den ersten Platz vor Alexander Kallmeyer auf Platz zwei. Höchst erfreulich war für uns das Abschneiden Ritter Michaels, der in der nationalen Wertung den dritten Platz belegte! Ritterin Beate belegt nach bravourösem Kampf, bei dem einigen die Tränen der Freude in den Augen standen, ebenfalls den dritten Platz hinter Petra Schneider, die auf Platz zwei landete und der alten und neuen deutschen Meisterin Martina Scholl. Ein ausführlicherer Bericht folgt demnächst.

4. Oktober 2008

Favoritenfrühstück


Die Favoriten der Saunaritter haben die Nacht gut verbracht und sich derweil mit einem entsprechenden Hochleistungsfrühstück auf ihren Einsatz vorbereitet. Wie man sieht setzen Michael und Alex auf unterschiedliche Konzepte der Energieversorgung. Michael eher kernig mit den klassischen Kohlehydratspendern. Alex dagegen wurde von seinem Coach auf die beliebte Atkinson-Diät gesetzt.

Die Halbfinalgruppen stehen fest.

Mit großer Spannung verfolgen die Ritter die Ergebnisse und die Auslosung der Halbfinale. Um 17:00 Uhr startet Ritter Engin im ersten der drei Halbfinale in den Kampf um den Einzug in Gruppe der letzten 6! Losglück hatte diesmal Ritter Michael. Er wird in der vermeintlich etwas schwächeren Sauna um 17:20 seine Stärke zeigen müssen, aber auch das wird kein Zuckerschlecken. Ritter Bastian und Alex haben um 17:40 zwar den taktischen Vorteil auf Ihrer Seite, sehen sich aber mit der härtesten Gruppe aller Vorkämpfe konfrontiert. Mit dem amtierenden Deutschen Meister Detlev Schneider und dem mehrfachen Vize-Weltmeister aus Finnland Markku Mustonen sowie dem extrem starken Schweizer Paolo Paris haben die beiden Ritter hier die härtesten Nüsse zu knacken. Aber was wären die Saunaritter aus Hessen wenn sie sich nicht furchtlos aber mit gesunden Respekt sowie Vertrauen in die eigene Stärke dieser Herausforderung stellen würden?

3. Oktober 2008

Wettkampfbilder die 2te

Wettkampfbilder

Sechs Ritter im Halbfinale!

Unsere beiden Damen haben sich glanzvoll geschlagen und sind direkt ins Halbfinale eingezogen! Bei den Herren lief es nicht so glatt. Ein Grund dafür war, dass die Kabine 1 erheblich heißer war als Kabine 2. Das lag hauptsächlich daran, dass in den Ofen der Kabine 1 neue Heizstäbe eingebaut worden sind, die die Steine erheblich mehr erwärmen. Die Tatsache, dass sich von den 12 Halbfinalisten, die sich über die Zeit qualifizieren konnten, dieses nur zwei über die Kabine 1 schafften, spricht eine deutliche Sprache. Erfreulich ist natürlich, dass es sich bei diesen beiden Kandidaten um die Ritter Michael (9:01) und Alex (7:19) handelte. Für Bernhard (6:51), Thomas (5:48), Nebu (5:05) und Stefan (4:10) hat es leider nicht gereicht. Morgen werden aber hoffentlich die Verhältnisse irgendwie ausgeglichen, damit die verbliebenen Ritter Alex, Bastian, Engine und Michael möglichst weit kommen.

Uschi - 8 Min 45 Sec

wenn das keine Top Zeit!

Michael - 9 Min 13 Sec

ganz locker hat Michael die Zeit abgesessen um sich über die Dauer zu qualifizieren...

Alex - 6 Min 01 Sec

Thomas - 5 Min 46 Sec - Gruppensieger!

Thomas hat es allen gezeigt. in einer der härtesten Gruppen kämpfte er alle Konkurrenten nieder.

Engin - 7 Min 46 Sec

Stefan - 6 Min 46 Sec

Bastian - 8 Min 05 Sec

pers. Bestzeit um 2 Min verbessert!

Bernhard - 8 Min 14 Sec

Alle Ritter im Viertelfinale !!!

Auch wenn die Vorrunde echt heiß war und teilweise Zeiten jenseits der 10Min Grenze gezeigt wurden haben ALLE Ritter den Sprung ins Viertelfinale geschafft.

Zur Eröffnung...

...noch ein Gruppenbild:

Anmeldung und Start der Vorrunde

Die Startnummern sind verteilt und das erste Interview für Kabel1 ist absolviert. Die Veranstalter haben die Saunaritter auf alle Vorrunden verteilt. In verbindung mit dem neuen Zeitreglement ist es so gut wie ausgeschlossen dass wir "killed by friendly fire" vermelden müssen. Ritter Bernhard startet um 14:15 in den ersten Kampf. Das sind die schwersten Voraussetzungen - ein taktisches vorgehen ist fast ausgeschlossen. Ritter Bastian wird um 14:45 eine Lanze für Hessen brechen und versuchen die Ehre der Ritterrunde zu wahren. Die Favoriten Alex und Michael sind in den letzten Runden hervorragend platziert.

Deutsche Meisterschaft

In weniger als einer Stunde beginnt die Anmeldung und es sieht so aus, als ob es tatsächlich alle Ritter geschafft haben, die notwendigen ärztlichen Atteste beizubringen. Was war das noch für eine Aufregung gestern. Wie von einigen vermutet wurde, hatte es Angry Engine doch nicht geschafft, sich rechtzeitig um ein Zimmer zu bemühen. Immer die anderen, gell. "Ach, da gehe ich zu irgendeiner Dönerbude, dann habe ich ein Zimmer!" "Was du nicht weißt, Angry", sagte Thomas, "ist, dass die Dönerbuden hier von Polen betrieben werden!" Nur für eine Sekunde entgleisten Angry die Gesichtszüge, dann hatte er verstanden, dass Tommy einen Scherz gemacht hatte. Um Mitternacht hatte er dann aber doch noch eine Unterkunft organisiert und alles wurde gut. Der Nebukad ist übrigens der einzige Ritter, der seine "Kutte" nicht dabei hat. Sie liegt angeblich noch im Leistungsstützpunkt Maintail. Stefan hat sie nicht mitgenommen. Wie immer die anderen, gell. Nun müssen wir nur noch lange genug in dem überhitzen Raum verharren.

2. Oktober 2008

Saunaritter in Stralsund angekommen!

Wir sind angekommen und siegessicher! Im Laufe der nächsten Tage werden wir hier im Blog möglichst zeitnah über die Runden berichten.

27. September 2008

27. September - Samstagstreffen im Monte

Heute fand im Monte noch ein entspanntes Zwischentraining statt. Nebukad und Michael hatten ohnehin Dienst und weiterhin waren noch Bernhard, Engin und Stefan erschienen. Die üblichen Verdächtigen und Freunde der Saunaritter waren wie immer Samstags anwesend und wünschten uns viel Erfolg für die Meisterschaft in Stralsund. An dieser Stelle seien Carmen, Alex, Heinz, Miro, Reza, Wolfgang und die vielen anderen Saunafreunde und Stammgäste des Montes herzlich gegrüßt. Um 17:00 bot Nebukad in der Erdsauna einen entspannten Lemon-Gras-Aufguss an, weil der Andrang zu Michaels Hauptaufguss in der Aufgusssauna zu groß war und nicht alle Gäste einen Platz bekamen. Der Aufguss war angenehm, die Temperatur bei nur knapp 100 Grad und Nebu hatte nur drei Eimer dabei, ein "Relaxer" wie wir sowas nennen. Gestern abend war der Nebukad übrigens unbesiegbar. Vor dem neuen Aufguss namens "kurz-heiß-böse" standen die Ritter Bernhard, Engin und Nebukad, der nicht als Aufgießer, sondern als Gast erschienen war, vor der Aufgusssauna und unterhielten sich, als der Aufgussmeister Sven ankündigte, dass er schon einen Stuhl in die oberste Reihe gestellt habe, auf dem Nebukad sich niederlassen solle. Nebukad nahm die Herausforderung selbstverständlich an und so saßen von Anfang an nur die drei Ritter als einzige in der obersten Reihe, Nebukad sogar auf dem Stuhl. Sven der Saunameister wies die anderen Gäste darauf hin, dass der Aufguss sehr sehr heiß werden würde und dass die drei Herrschaften, die da in der obersten Reihe säßen, nicht von irgendwoher entsprungen seien, sondern dass es sich dabei um drei der legendären Saunaritter handele, die sich auf die deutsche Saunameisterschaft vorbereiten und genau wissen auf was sie sich einlassen. Man kam sich schon fast wie Johnny Knoxville oder Steve O. aus "Jackass" vor, so ungläubig begannen die anderen Gäste einen anzusehen. "Don't try this at home!" Nach der zweiten Runde wurde es schon so bestialisch heiß, dass der noch grippegeschwächte Ritter Engin die Sauna verlassen musste, was dem Saunameister Sven eine Beckerfaust und den Ausruf "Strike!" entlockte. Mittlerweile hatte sich auch die dritte Reihe komplett gelichtet und nur in den unteren beiden Reihe saßen noch einige Gäste. Nebukad und ich saßen immer noch in der vierten Reihe, Nebukad immer noch auf dem Stuhl. Ich versuchte "ich bleibe hier sitzen" hervorzupressen, bin aber nicht sicher, ob Nebu es verstand. Er war weit nach vorne übergebeugt und atmete schwer machte aber keine Anstalten den Platz zu räumen. Der letzte Eimer der dritten Runde verdampfte auf dem Ofen in Sekundenschnelle und kurz darauf senkte sich der kochend heiße Dampf über uns herunter. Es kam mir so vor, als ob die Dampfglocke auf der Höhe meiner Schultern anhielt und bis zu meinen Knöcheln herunterreichte. Ich konnte nicht mehr atmen und dachte nur, dass ich das Abwedeln auf keinen Fall aushalten würde. Nach endlosen Sekunden begann dann der Saunameister von unten das Handtuch kreisen zu lassen, die Luft verwirbelte und ich wartete auf den Schub heißen Dampfes, der mich jeden Augenblick von oben treffen müsste. Ich horchte auf Nebukads Stöhnen, aber es wurde nicht lauter. Es passierte nicht, es wurde nicht heißer, offenbar war die Dampfwolke schon an uns vorbeigesackt. Endlich war der Aufguss vorbei und wir verließen verbrannt aber zufrieden den "überhitzten Raum". Heute um 18:00 goss Nebukad in der Bauernsauna einen der berüchtigten "Indianer". Der Name leitet sich aus der Hautfarbe ab, die man nach dem Aufguss hat. Wie erwartet blieben außer mir noch die Ritter Michael und Stefan bis zum Ende oben, allerdings nicht ganz ohne Schmerzen. Engin war immer noch grippegeschwächt, ein Wunder nahezu, dass er in diesem Zustand überhaupt saunieren geht. Die restlichen Aufgüsse, 19:00 Michael, 20:00 Nebukad, 21:00 Michael und 22:00 Nebukad waren nicht so heiß angelegt, boten aber durch sehr ausgewogene Duftkreationen einen harmonischen Gegenpunkt zu den "Burn-Outs" der letzten Tage. Am nächsten Samstag wird die oberste Reihe in der Aufgusssauna des Montes wohl ziemlich dünn besiedelt sein. ANMERKUNG: Die Figur "Nebukad", die in diesem Blog auch an anderen Stellen erwähnt wird, ist eine fiktive Person. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind weder gewollt noch zufällig sondern unvermeidbar.

26. September 2008

LETZTE MELDUNG: ANGRY ZAHLT DIE BADEHOSEN!

*** Frankfurt, 26.9.2008, DPA *** Frankfurt, 26.9.2008, DPA *** Frankfurt, 26.9.2008, DPA *** Frankfurt, 26.9.2008, DPA Letzte Meldung: Kam grade per E-Mail rein ... Angry Engin schrieb: "Wenn genügend Badehosen für alle da sind, dann bring für alle mit, Ich bezahle sie alle." Die Ritterschaft dankt dem edlen Spender!

25. September - Abschlusstraining

Gestern fand das letzte Mal vor der Saunameisterschaft im Leistungsstützpunkt Maintal die ritterliche Leistungskontrolle statt. Es fanden allerdings noch eine Diskussionen zu den Regeln der Meisterschaft statt. Die Ritterschaft ist der Ansicht, dass in allen Durchgängen bis zum Finale grundsätzlich nur der Letzte automatisch für die nächste Runde qualifiziert sein sollte, die anderen sollten über die Zeit weiterkommen. So eine Regelung erscheint uns gerechter zu sein weil so mögliche Schiebereien erschwert und Ungerechtigkeiten abgemildert werden. Wenn zum Beispiel im Halbfinale (3 Sitzungen á 6 Kandidaten) das Los bestimmt, dass von den besten sechs Teilnehmern vier in einer Sitzung sind und die beiden anderen in jeweils einer anderen Sitzung, dann sind die beiden, die aus der ersten Sitzung als Sieger hervorgehen im Finale sehr benachteiligt, denn sie mussten viel längere Zeiten als die Sieger aus den anderen Sitzungen bewältigen. Bei einer Qualifikation über die Zeit könnten sich auch der Dritte und der Vierte bei entsprechender Zeitleistung noch zum Finale qualifizieren. So eine Regelung wäre viel gerechter als die Regel, dass grundsätzlich die letzten beiden der Halbfinalsitzungen fürs Finale qualifiziert sind. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage der finnischen Teilnehmer zu sehen. Es kann zwar kein Finne Deutscher Meister werden, aber er kann einem potenziellen Meister die Teilnahme im Finale verhindern. Angenommen, in einem Halbfinale wird jemand, der gute Aussichten auf die Meisterschaft hat, mit dem mehrfachen Weltmeister und noch einem anderen sehr starken Finnen zusammengelost. Da die Finnen wohl stärker sind als die besten Deutschen, hieße es dann: Adieu, Meisterschaft! Anders allerdings, wenn auch hier ab dem zweiten Platz die Zeiten im Halbfinale über die Finalteilnahme entscheiden würden. Es gab natürlich auch positive Dinge. Zu einen ist der wunderbare Leberkäse zu loben, den Ritter Stefan zubereitet hat, zum anderen die Freude, mit der unsere neuen Kampflieder angestimmt wurden. Die T-Shirts sind angekommen und sind sehr gelungen. Man stelle sich vor, Angry Engin hat nun endlich angefangen, sich um ein Hotelzimmer zu bemühen! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Es gab auch wieder eine paar waghalsige Wetten, doch dieses Mal gelang es dem Nebukad nicht, unseren Saunarekord zu brechen, wodurch er alle Kosten für Stralsund von Tommy erstattet bekommen hätte, stattdessen muss der Nebukad nun zwei Essen inklusive Getränke beim Thai an Tommy zahlen und die Frage der Formkrise ist noch nicht endgültig vom Tisch. Weiterhin verlor der Nebukad nämlich noch eine Wette gegen Michael, der wettete, dass er den Nebukad im Heads-Up-Battle besiegen würde, wobei Michael sogar den Nachteil des heißen Außenplatzes in Kauf nähme. Wie gesagt, Michael gewann die Wette und muss nun nur noch einen Putzdienst im Monte vom Nebukad übernehmen. Die Ritter sind auf jeden Fall bereit für Stralsund!

23. September 2008

22. 9. 2008 - Leistungskontrolle

Beim Nebukad weiß man bekanntlich nie so genau, wie er drauf ist. Es kann sein, dass er nach 5 Minuten entnervt der Hitze entflieht, es kann aber auch sein, dass er sich bei 125 Grad noch einen Stuhl in der obersten Reihe aufstellen lässt. Bei der gestrigen Leistungskontrolle waren die Ritter schon so tatendurstig und selbstbewusst, dass es zu zwei riskanten Wetten kam. Schon nach der ersten Runde, in der Ritter Stefan nach 8:30 Minuten auf dem kalten Platz aufgeben musste, war klar, dass keine Rekorde purzeln würden, aber dennoch bot Angry Engin eine Wette um eine Kiste Mumm-Sekt an, dass er 10 Minuten auf dem kalten Platz verharren könne. Freudig nahm Bernhard sowohl die Wette an als auch die Stoppuhr in die Hand. Nach acht Minuten musste Angry Engine sich dann aber auch schon von der Kabine und dem Sekt verabschieden. Den Sekt trinken wir dann bei der Siegesfeier am 5. Oktober. Durch dieses Fiasko angespornt bot Michael anschließend dem Nebukad leichtsinnigerweise eine Wette an, dass der Nebukad keine 9 Minuten auf dem kalten Platz sitzen bleiben könne. Als Einsatz wurde ausgemacht, dass der Verlierer nach der Arbeit im Monte dreimal für den Sieger dessen Putzdienst zu übernehmen hat. Nun erinnerte sich Nebukad an seine Ausbildungszeit bei der Bundeswehr und schwang sich zu großer Form auf. Unter höllischen Qualen überwand er tatsächlich die 9-Minuten-Marke und Ritter Michael schaute zwar betreten drein, gratulierte aber dennoch als fairer Sportsmann dem Nebukad zu seiner außergewöhnlichen Leistung. Der Nebukad war dermaßen verbrannt, dass man den auf seinem Rücken eintätowierten Skorpion mit einem Hummer verwechseln konnte. Es müsste so langsam mal darüber nachgedacht werden, ob man die lang anhaltende Formkrise des Nebukads nun für beendet erklären sollte. Ritterin Beate ist übrigens auch immer für eine positive Überraschung gut. Dass sie sehr gute Trainingszeiten abliefert ist zwar längst keine Überraschung mehr, dafür aber das schmackhafte Chili Con Carne, mit dem die Ritterschaft sich stärken durfte.